Interview: Christopher Walken zu | FILMREPORTER.de
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Interview

Christopher Walken in "Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern" (The Family Fang, 2015)
Mit Glück und Können

Christopher Walken in Antalya gefeiert

Christopher Walken war der große Star auf dem diesjährigen Antalya Film Festival. Der Oscar-Preisträger wurde hier mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Liste der Filmklassiker, die der Charakterdarsteller auf dem Konto hat, ist lang. Angefangen mit "Die durch die Hölle gehen" über "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel" bis hin zu Abel Ferraras Kultfilm "King of New York - König zwischen Tag und Nacht". Im Interview mit Filmreporter.de lässt Walken seine Karriere Revue passieren.
Von  Alessandra Mattanza, Filmreporter.de, 28. Oktober 2017

Christopher Walken in "Voll verkatert" (Nine Lives, 2016)

Christopher Walken in "Voll verkatert" (Nine Lives, 2016)

"Höhepunkt in meinem Leben"
Ricore Text: Mr. Walken auf dem Antalya Film Festival, wo Sie einen Preis für ihr Lebenswerk erhalten haben, wurde auch "King of New York" von Abel Ferrara aufgeführt. Woran denken Sie, wenn sie an diesen Film denken?

Christopher Walken: An die Nachbarschaft meiner Kindheit. Ich komme aus der Gegend, die der Film spielt. Der Film markiert einen Höhepunkt in meinem Leben. Er ist schon ziemlich gut.

Ricore Text: Wie waren Sie an den Charakter Frank White herangegangen?

Walken: Keine Ahnung. Ich wurde eigentlich durch Zufall Schauspieler. Ich glaube nicht, dass ich wie andere Schauspieler spiele. Ich täusche vor. Auch die Figur des Frank White täuschte vor. Ein Großteil der Dialoge des Films ist improvisiert.

Ricore Text: Es fällt auf, dass ihr Gesicht immer wieder in Großaufnahme zu sehen ist.

Walken: Ja, ich schaue sehr oft in die Kamera. Auch am Ende, wenn Frank in der Dusche redet. Abel und ich hatten uns darüber unterhalten. Es war ein Mittel, um eine Verbindung herzustellen zwischen der Figur und dem Zuschauer.

Ricore Text: Frank White tänzelt hin und wieder im Film.

Walken: Die Tanzeinlagen waren improvisiert. Das habe ich in mehreren Filmen gemacht.

Ricore Text: Vor ihrer Schauspielkarriere waren Sie Tänzer. Wie kam es dazu?

Walken: Als ich in New York aufwuchs, konnte jeder zum Stepptanz-Unterricht gehen. Das war damals Mode. Statt Baseball oder Klavier zu spielen, ging man tanzen. Das tat auch ich. Ich tanzte, um damit Geld zu verdienen.

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