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All In - Alles oder nichts

Originaltitel
Deal
Genre
Drama
 
USA 2008
 
91 min, ab 6 Jahren (fsk)
Kinostart
12.06.2008 (D) bei
VCL Communications
Regie:
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7,0 (Filmreporter)
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Femme
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Burt Reynolds feiert mit Pokerface sein Comeback

Tommy Vinson (Burt Reynolds) hat seit Jahren an keinem Pokertisch mehr gesessen. Seine Frau hat es ihm schlicht verboten. Heimlich schaut er sich jedoch immer noch die Spiele im Fernsehen an. Dabei entdeckt er den talentierten Alex Stillman (Bret Harrison) und macht ihm ein Angebot: Tommy zahlt die Startgebühr für die Turniere und bringt Alex einige Tricks bei. Dafür teilen sich beide den Gewinn. Der Deal zahlt sich aus. Alex gewinnt und lernt beim Pokern die hübsche Michelle (Shannon Elizabeth) kennen. Als er erfährt, dass Tommy Michelle dafür bezahlt hat, mit ihm anzubandeln, bricht er mit seinem Mentor. Doch auch Tommy trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er riskiert die Liebe seiner Frau für ein letztes Spiel und meldet sich für die Pokermeisterschaften an. Am Final Table sitzen Tommy und Alex sich gegenüber.


Man kann einen guten Film über das Pokerspiel auch ohne hochbegabte Kartenzähler und schräge Trickser, die eine Spielbank sprengen, machen. Das psychologisch ausgefeilte Duell zweier gegensätzlicher Männer hat allerdings auch eine hervorragende Vorlage. 1986 ließ Regielegende Martin Scorsese Paul Newman und Tom Cruise in "Die Farbe des Geldes" aufeinander prallen. Auch wenn es darin um Poolbillard geht, ist die Konstellation die gleiche. Gil Cates Jr. gelingt das Remake vor allem deshalb, weil er mit Burt Reynolds einen kongenialen Hauptdarsteller gefunden hat. Sein Spiel ist zurückgenommen, seine Mimik mürrisch, seine spärlichen Äußerungen lakonisch. Man bekommt den Eindruck, keiner hätte den alten Spieler besser spielen können. Spannend bleibt das Drama, weil es sich auf die Faszination des Spiels verlässt und dem Zuschauer die Ungewissheit lässt, dass beide alles verlieren könnten. Echte Pokerfans werden sich vielleicht auch über einige Cameo-Auftritte berühmter Pokerstars freuen. Alle anderen erwartet in freilich recht kurzen 83 Minuten Spielzeit ein solides Spielerdrama mit einem nicht ganz überraschenden aber außerordentlich starken Schluss.
All In - Alles oder nichts
Seven Arts Pictures

Meinungen

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All In - Alles oder nichts Gil Cates Jr. dreht ein Remake von Martin Scorseses Poolbillard-Drama "Die Farbe des Geldes", nimmt seinen Protagonisten aber die Queues aus der Hand und...  Clip starten

Ein gealterter Pokerstar lässt sich auf ein letztes Duell mit einem jungen Spielertalent (Bret Harrison) ein. Die Zutaten sind konventionell, das Rezept stammt von Martin... mehr
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