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Adèle und das Geheimnis des Pharaos

OriginaltitelLes aventures extraordinaires d'Adèle Blanc-Sec
AlternativAdèle und der Fluch des Pharaos
GenreAbenteuer
Land & Jahr Frankreich 2010
FSK & Länge ab 6 Jahren • 106 min.
KinoDeutschland
AnbieterUniversum Film
Kinostart30.09.2010
RegieLuc Besson
DarstellerLouise Bourgoin, Claire Perot, Christophe Dimitri Réveille, Grégory Ragot, Eric Naggar, Jean-Michel Molé
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Von ausgestorbenen Flugsauriern und Mumien

Der greise Wissenschaftler Esperandieu (Jacky Nercessian) ist im fernen Paris damit beschäftigt, mit seinen Experimenten tote Materie zum Leben zu erwecken. Tatsächlich schält sich im benachbarten Naturkundemuseum der seit 135 Millionen Jahren ausgestorbene Flugsaurier Pterodaktylus aus seinem gigantischen Ei. Bei seiner Flucht verursacht er allerdings einen Unfall, in dem ausgerechnet der Präfekt von Paris verwickelt ist.

Zur gleichen Zeit steht die kühne Reporterin und Hobby-Archäologin Adèle Blanc-Sec (Louise Bourgoin) in Ägypten im Grab von Patmosis, dem Leibarzt von Ramses II. Sie entführt die Mumie nach Paris, denn mit Hilfe von Professors Esperandieu will sie ihn zum Leben erwecken. Patmosis soll ihre seit einem Unfall im Koma liegende Schwester aus dem Tiefschlaf reißen. Doch Esperandieu wurde mittlerweile wegen Verschwörung zum Tode verurteilt. Nun ist guter Rat teuer, denn auch der böse Professor Dieuleveult (Mathieu Amalric) ist Adèle auf der Spur. Und bezüglich des Flugsauriers hat sich mittlerweile sogar der Staatspräsident eingeschaltet.
Auch wenn Luc Besson schon vor einiger Zeit erklärte, nicht mehr als Regisseur arbeiten zu wollen, war klar, dass er die Hände nicht vom Filmgeschäft lassen kann. Wie lange er Comiczeichner Jacques Tardi allerdings bearbeiten musste, um die Rechte an dessen Comics "Les aventures extraordinaires d'Adèle Blanc-Sec" für eine Filmadaption zu erhalten, ist nicht bekannt - die Rede ist von zehn Jahren. Schnell dürfte die Entscheidung aber nicht gefallen sein. Als es dann soweit war, vertraute er auf ein altbewährtes Team: Mit Kameramann Thierry Arbogast und Komponist Eric Serra arbeitet Besson seit "Nikita" wiederholt zusammen. Mit seiner Ehefrau Virginie Besson-Silla drehte er bereits den Actionthriller "From Paris with Love". Trotz seiner langjährigen Erfahrungen war Besson nervös, als er Tardi sein Drehbuch vorlegte. Das Aufeinandertreffen beschreibt er mit folgenden Worten: "Als ich Tardi mein Skript überreichte, packte mich die blanke Angst. Es war nervenaufreibend - immerhin hat er die Vorlage geschrieben, und nun hatte ich mir seine Figur durch meine Adaption zu Eigen gemacht."

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