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Tea With The Dames - Ein unvergesslicher Nachmittag
OriginaltitelNothing Like a Dame
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Großbritannien 2018
FSK & Länge ab 0 Jahren • 84 min.
KinoDeutschland
AnbieterKSM
Kinostart25.04.2019
RegieRoger Michell
DarstellerEileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright, Maggie Smith, Robert Altman, Frank Finlay
Homepage http://www.ifcfilms.com/films/tea-wit...
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerDVDsbewerten

Plausch rund um vier britische Schauspielikonen

Königin Elizabeth II und Prinz Charles ehren die vier Damen mit einer der höchsten Auszeichnungen, die das britische Königreich zu bieten hat. Die Schauspiellegenden Dame Eileen Atkins, Dame Judi Dench, Dame Joan Plowright und Dame Maggie Smith werden von der Königsfamilie in den vergangenen Jahren zu Commander im Order of the British Empire ernannt und später mit dem Titel Dame Commander desselben Ordens geadelt. Seit Jahrzehnten trifft sich das Quartett zum intimen Plausch im idyllischen Garten von Joan Plowright in der englischen Provinz.

Ein Fixpunkt für alle ist der legendäre, 1989 verstorbene Sir Laurence Olivier, mit dem Joan Plowright sich 1961 vermählt. Die mittlerweile 89-jährige ist zuletzt in "Verzauberter April" und "Tee mit Mussolini" zu sehen. 2014 verkündete sie wegen einer schweren Erkrankung, die zur Erblindung führte, ihren Abschied von Bühne und Leinwand.

Eileen Atkins, heute 84 Jahre alt, sammelt in den 1970er Jahren erste Erfahrungen vor der Kamera in Fernseh-Literaturadaptionen, momentan ist sie in der Serie "The Crown" zu sehen. Judi Dench, ebenfalls 84, hat in den vergangenen 20 Jahren eine bemerkenswerte Filmkarriere, mehrmals spielt sie Bonds Vorgesetzte M. Ihre Freundinnen spotten bald, dass sie sich heute kaum noch um eine attraktive Rolle bewerben brauchten, denn immer sei schon Judy im Gespräch.

Maggie Smith ist den jüngeren Fans als Minerva McGonagall aus dem "Harry Potter"-Franchise bekannt, zuletzt ist sie in "Downton Abbey" zu sehen. Sie habe nie eine Folge gesehen, gesteht die 84-jährige, sie müsse sich beeilen, dies vor ihrem Tod zu schaffen.

Der bissige, schwarze Humor von Maggie Smith, der auch ihre Rollen prägt, klingt in der intelligenten Konversation ebenso an wie die Herzlichkeit von Judy Dench oder die Zufriedenheit einer Joan Plowright. Die vier kennen sich so gut, dass sie die Grenzen der anderen genau kennen und nicht zu tief am Lack kratzen. Trotzdem macht es Spaß, ihren zuzuhören und zuzusehen.
Der amüsante und kurzweilige Dokumentarfilm kommt ihren Persönlichkeiten ein wenig näher und macht Lust, mehr über ihre beruflichen Anfänge zu erfahren. Vier großen, von ihm verehrten Schauspiel-Legenden setzt Roger Michell ein Denkmal. Für einige Nachmittage belauschte der "Notting Hill"-Regisseur mit einem kleinen Filmteam ihren Gesprächen, wobei er es oft auch in die gewünschte Richtung lenkte.

Die eigenen Karrieren und Männer stehen im Focus des Austausches, beides ist oft eng miteinander verbunden. Alle vier Dames beginnen ihre beeindruckenden Karrieren an einem Londoner Theater. Film und Fernsehen spielt in den Träumen der Eleven zunächst kaum eine Rolle. Michell hat umfangreiches Archivmaterial mit frühen Auftritten seiner Protagonistinnen für seine Dokumentation ausgegraben.

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