So ein Flegel - 1934 | FILMREPORTER.de
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So ein Flegel

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelSo ein Flegel
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 1934
Verkaufsstart    26.01.2005 (DeAgostini)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 82 min.
RegieRobert A. Stemmle
DarstellerHeinz Rühmann, Ellen Frank, Inge Conradi, Annemarie Sörensen, Jakob Tiedtke, Else Bötticher
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Dr. Hans Pfeiffer (Heinz Rühmann) ist ein erfolgreicher Berliner Bühnenautor. Sein nächstes Stück soll die Schulzeit thematisieren. Nur hat der Professor davon leider überhaupt keine Ahnung. Als Kind wurde er ausschließlich von Privatlehrern unterrichtet. Um sein Schauspiel dennoch authentisch schreiben zu können, gibt er sich als sein jüngerer Bruder Erich (Heinz Rühmann) aus. An Stelle von Erich drückt der erwachsene Dr. Pfeifer nun in der Kleinstadt Mittelsbach zum ersten Mal in seinem Leben die Schulbank. Der freche Primaner schlüpft indessen in die Rolle des Theaterspezialisten Hans. Zum Glück gleichen sich die beiden wie ein Ei dem anderen. Die Täuschung bleibt unentdeckt. Der Doktor findet bald großen Gefallen an der Schule, aber nicht etwa wegen des Unterrichts, der Stoff fällt ihm leicht. Viel mehr erfreut er sich an den vielen Streichen, die er immer wieder aufs Neue ausheckt. Nur als er sich ausgerechnet in die Tochter des Rektors verliebt, wäre er doch lieber wieder er selbst. Aber auch einer von Erichs alias Hans Lehrern ist hinter dem hübschen Mädchen her.
Die Verwechslungskomödie von Robert A. Stemmle ist der ältere Stiefbruder der legendären "Feuerzangenbowle" aus dem Jahr 1944. Beide Filmvarianten basieren auf dem Roman von Heinrich Spoerl. Die erste Adaption wurde bereits 1934 gedreht. Ihre Handlung weicht nur geringfügig von dem populäreren Nachfolger ab. Der größte Unterschied zwischen den beiden ist, dass Heinz Rühmann in der Urversion eine Doppelrolle spielt. In der späteren Fassung fällt der Charakter des kleinen Bruders weg. Der Doktor drückt hier wegen einer Wette mit seinen Freunden die Schulbank. Beide Versionen zeichnen sich durch ihren ulkigen Humor aus. Zudem strahlt Rühmann 1934 gleichermaßen viel Charme aus als zehn Jahre später. Der Vergleich lohnt.

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6,8
7,0 (Filmreporter)     
 (4 User)

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