Paris was a Woman - 1996 | FILMREPORTER.de
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Paris was a Woman

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelParis was a Woman
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Großbritannien 1996
Verkaufsstart    23.10.2000 (Edition Salzgeber)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 75 min.
RegieGreta Schiller
DarstellerJuliet Stevenson, Maureen All, Gillian Hanna, Margaret Robertson, Shari Benstock, John Bernard
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DVD Extras: Biografien Schauspieler und Regisseur

Paris der 1920er und 30er Jahren. Hier finden sich die Anfänge der Moderne. Kunst und Literatur wurden in den Salons goutiert und diskutiert. Der Kunstkreis um die amerikanischen Emigrantin in Paris - Gertrude Stein hatte das Renommee eines Avantgardistenklubs. Die Schriftstellerin und Mäzenin nahm die Ideen des Kubismus dankend auf und wollte sie selbst in die Literatur portieren. Doch ihr von Widerholungen geprägter Schreibstill fand nur kleines Publikum. Gertrude Stein war befreundet mit dem jungen Picasso, sie kaufte und sammelte seine frühen Werke. Zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Alice Toklas betrieb sie einen Literatursalon, in dem Ernest Hemingway, Ezra Pound, Thornton Wilder, T. S. Eliot und Valéry Larbaud gern gesehen Gäste waren. In den Kreisen verkehrte auch Sylvia Beach. Die Amerikanerin betrieb mit ihrer Lebensgefährtin Adrienne Monnier zwei Buchhandlungen. Greta Schillers Dokumentation beschäftigt sich auch mit der journalistischen Tätigkeit von Janet Flanner und dem Werk von Djuna Barnes.
Autorin Andrea Weiss und Regisseurin Greta Schiller setzen sich mit den Anfängen der literarischen und überhaupt künstlerischen Moderne. Dabei fällt der Fokus auf die internationale Gruppe Frauen, die mit ihrem Schaffen Grenzen sprengten oder später weltbekannten Künstler unterstützten. Die Dokumentation ist wohl strukturiert, biografische Notizen hingegen eher am Rande zu finden. Nachdem die Protagonistinnen kurz eingeführt sind, werden die Verbindungen zwischen Ihnen erläutert. Dabei steht die künstlerische Zusammenarbeit und nicht das private Leben der Frauen im Vordergrund. Die Erzählung ist durch O-Töne, Interviews und Fotomaterial untermalt. Manchmal werden recht viele Namen erwähnt, was eine gewisse Verwirrung stiften kann. Abgesehen davon ist die Dokumentation eine interessante und gelungene Reise zu den Anfängen der Moderne.
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