Sieben Jahre in Tibet - 1997 | FILMREPORTER.de
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Sieben Jahre in Tibet

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelSeven Years in Tibet
GenreDrama, Abenteuer
Land & Jahr USA 1997
Verkaufsstart    02.10.2000 (Cine Plus Home Entertainment)
FSK & Länge 130 min.
RegieJean-Jacques Annaud
DarstellerDavid Thewlis, B.D. Wong, Mako, Danny Denzongpa, Victor Wong, Ingeborga Dapkunaite
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDsbewerten

Adaption von Heinrich Harrers Autobiografie

Der egozentrische Bergsteiger Heinrich Harrer (Brad Pitt) will 1939 den Nanga Parbat besteigen, obwohl seine Frau (Ingeborga Dapkunaite) in der österreichischen Heimat hochschwanger ist. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, wird Harrer gefangen genommen und in einem Lager interniert. Dort erhält er einen Brief seiner Frau, die ihn um die Scheidung bittet. Gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Aufschnaiter (David Thewlis) kann Harrer aus dem Gefangenenlager entkommen. Nach einer beschwerlichen Flucht durch das Himalaya-Massiv kommen die beiden Österreicher erschöpft in Tibet an. Nach anfänglicher Ablehnung, wird Harrer gebeten, Lehrer des jungen Dalai Lama (Jamyang Jamtsho Wangchuk) zu werden. Die Freundschaft mit dem 14-Jährigen verändert sein Leben grundlegend.
Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Name der Rose") drehte "Sieben Jahre in Tibet" im Jahr 1996 im Norden von Argentinien. In monatelanger Vorarbeit wurde hier das heilige tibetische Lhasa nachgebaut. Aus Indien wurden Mönche eingeflogen, Köche sorgten dafür, dass die Schauspieler landestypische, tibetanische Kost bekamen. Eine zweite Crew reiste nach Tibet und gab vor, einen Dokumentarfilm zu drehen. Die Aufnahmen dienten dem Regisseur als Kulisse seiner handlung. Inhaltlich unterscheidet sich die Geschichte in mehreren Punkten von Harrers Autobiographie. So wird der Österreicher gegenüber dem Nationalsozialismus als zurückhaltend bis kritisch dargestellt. Tatsächlich trat Harrer bereits im Jahr der Machtergreifung 1933 - fünf Jahre vor der Annexion seines Landes - der SA bei und war ein überzeugter Nationalsozialist. Der Film hatte für Brad Pitt und seinem Regisseur nachhaltige Folgen: Die Volksrepublik China sprach nach Erscheinen des Films ein lebenslanges Einreiseverbot für den Regisseur und die drei Hauptdarsteller aus. Grund dafür ist die zu scharfe Kritik an Chinas Tibetpolitik.
Sieben Jahre in Tibet

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Bewertung
7,2
7,0 (Filmreporter)     
 (4 User)

Meinungen

7 Jahre

Ich fand den Film ganz gut, auch die Besetzung ist toll, vielleicht einer Pitts besten Filme. Denn ein großer Fan bin ich nicht von Ihm und das er sooo...schön aussieht finde... mehr
26.12.2007 14:55 Uhr - juno

7 Jahre

Ich fand den Film ganz gut, auch die Besetzung ist toll, vielleicht einer Pitts besten Filme. Denn ein großer Fan bin ich nicht von Ihm und das er sooo...schön aussieht finde... mehr
23.10.2006 11:14 Uhr - juno

Geschichtsstunde

Schön erzählte Geschichte über das Leben des Bergsteigers Heinrich Harrer, der die Besetzung Tibets durch die Chinesen miterlebte und zum Freund des Dalai Lama wurde.... mehr
22.01.2006 20:49 Uhr - ballbreaker
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