William S. Burroughs - A Man within - 2010 | FILMREPORTER.de
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Film: William S. Burroughs - A Man within

                             
Medium: Kauf-DVD
OriginaltitelWilliam S. Burroughs: A Man Within
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr USA 2010
Verkaufsstart    25.05.2012 (good!movies)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 87 min.
RegieYony Leyser
DarstellerFred Aldrich, Laurie Anderson, Amiri Baraka, Jello Biafra, Victor Bockris, William S. Burroughs
Homepage http://www.williamsburroughsthemovie.com
Links IMDB
Amazon-Preis:EUR 14,99  Kaufen »

DVD Extras

Homevideos von William S. Burroughs (16 min) • Deleted Scenes (5 min) • Kino-Trailer • Erster Kurzflm des Regisseurs "Bill and Anna" (23 min)

Inhalt

William S. Burroughs gehört zu den profiliertesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1914 wird er in St. Louis geboren. Auf sein Studium in Harvard folgen erste Gehversuche als Literat. In "Junkie. Bekenntnisse eines unbekehrten Rauschgiftsüchtigen" verarbeitet Burroughs erstmals seine Drogenerfahrungen. Sein Roman "Naked Lunch" macht ihn zu einer Ikone der 'Beat Generation', des Punk und der Schwulen- und Lesben-Bewegung. Explizite Beschreibungen von Sex und Gewalt sorgen in den USA für einen Aufschrei der Zensoren. In den 1970er Jahren avancieren Burroughs' Werke zur wichtigen Inspirationsquelle für die aufkommende Punk-Rock-Szene. Er beeinflusst Sonic Youth und Iggy Pop, Patti Smith und "Hüsker Dü".

Bis zu dessen Tod im Jahr 1969 ist er mit dem Schriftsteller Jack Kerouac befreundet. Neben seiner Tätigkeit als Autor macht Burroughs durch sein aufsehenerregendes Leben auf sich aufmerksam. Seine Ausschweifungen, sein Drogenkonsum und seine Freundschaften und Kollaborationen mit Künstlern unterschiedlicher Couleur machen ihn zu einer zentralen Figur der Popkultur. Auch sein Privatleben sorgt für Aufsehen. 1951 erschießt er versehentlich seine Frau. Das Paar hatte im Drogenrausch eine Szene aus Wilhelm Tell nachstellen wollen. Burroughs selbst stirbt im Jahr 1997.

Kritik

Regisseur Yony Leyser zählt sich selbst zu jenen, die in ihrer künstlerischen Arbeit stark von William S. Burroughs beeinflusst wurden. Seine biographische Dokumentation montierte er aus privatem Archivmaterial von Burroughs sowie Interviews mit Freunden, Kollegen und anderen, die ihn kannten. Leyser interviewte Punkmusiker, Regisseure, Journalisten, Schriftsteller und Performance-Künstler. In Gesprächen mit David Cronenberg und Gus van Sant, Jello Biafra und Iggy Pop, Genesis P-Orridge und Patti Smith versucht er, Burroughs' Leben und Wirken näher zu kommen.

Dazu recherchierte er am letzten Wohnort des Künstlers, traf Freunde und Nachbarn. Viele Beteiligte überließen ihm exklusives Material aus ihrem Privatbesitz. Für den Soundtrack konnte Leyser Thurston Moore und Lee Ranaldo von der einflussreichen Punkband Sonic Youth gewinnen.

Yony Leyser scheitert an seiner Bewunderung für den Porträtierten. Für eine Biographie ist sein Film zu wenig neutral geraten. Zwar überzeugt die ansprechende Stilistik der Zwischentitel und die Auswahl des Materials. Insgesamt fehlt dem Doku-Porträt jedoch Struktur und die nötige Distanz zu seinem Protagonisten

William S. Burroughs - A Man within

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