Stalker - 1979 | FILMREPORTER.de
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Stalker

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelStalker
GenreMystery, Science Fiction
Land & Jahr UdSSR/Deutschland 1979
Verkaufsstart    02.09.2003 (Icestorm Entertainment GmbH)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 154 min.
RegieAndrej Tarkowskij
DarstellerAlexander Kaidanowski, Anatoli Solonizin, Nikolai Grinko, Alissa Freindlich, Natascha Abramowa
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
DVD Extras: Filmografie & Biografie des Regisseurs • Stalker - eine Reflexion des Kameramanns Rolf Kettner • Bilder-Galerie

Symbolische Reise in die menschliche Innenwelt

Der "Stalker" (Alexander Kaidanowski) lebt am Rande einer verfallenen Industrielandschaft. Unter seiner Führung begeben sich ein Wissenschaftler (Nikolai Grinko) und ein Schriftsteller (Anatoli Solonizin) auf das mysteriöse, gottverlassene Terrain, auf dem es angeblich einen Platz geben soll, an dem die geheimsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen. Die unterschiedlichen Motive des Schriftstellers, des Wissenschaftlers und des Stalkers für die verbotene Reise werden erst an diesem geheimnisumwobenen Ort offenbar. Die Expedition wird zur Reise in die Innenwelt der Protagonisten, sie gewährt einen Einblick ins Scheitern einer Zivilisation.
"Stalker", der fünfte Film Andrej Tarkowskijs, ist eine in symbolisch-ästhetischen Bildern verschlüsselte Reise in die Tiefen der Erde und der menschlichen Innenwelt. Sämtliche Ereignisse der Geschichte, basierend auf der Erzählung "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki, sind zugleich rätselhaft verschleiert und philosophisch herausfordernd. Tarkowskij bebildert eine Wanderung in das Unbewusste des modernen Menschen. Die erste Fassung von "Stalker" ist allerdings durch unsachgemäße Behandlung im Labor unbrauchbar geworden, sodass Tarkowskij noch einmal von vorne anfangen musste. Angeblich soll Kameramann Georgi Rerberg dafür verantwortlich gewesen sein. Die eigenwillige Ästhetik des endgültigen Werkes, die sich jeder oberflächlichen Lesart verweigert, nötigte Tarkowskij 1982 zur Emigration aus der Sowjetunion.

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