Im Himmel ist die Hölle los (WA) - 1984 | FILMREPORTER.de
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Im Himmel ist die Hölle los (WA)

OriginaltitelIm Himmel ist die Hölle los
AlternativHullygully in Käseburg
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 1984
Kinostart    10.03.2005 (Salzgeber & Co. Medien)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 82 min.
RegieHelmer von Lützelburg
DarstellerDirk Bach, Billie Zöckler, Barbara Valentin, Cleo Kretschmer, Walter Bockmayer, Harry Baer
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Willi Wunder (Dirk Bach) der wohl beliebteste Showmaster des Landes kommt mitsamt Crew in das ruhige Provinzstädtchen Käseburg. Im Hotel "Himmel" soll seine beliebte Quizsendung live produziert und gesendet werden. Alles steht Kopf. Besonders die kleine Mimi Schrillmann (Billie Zöckler) ist aus dem Häuschen. Sie träumt schon lange davon, ihr Idol persönlich zu treffen. Als die TV-Assistentin Beate unter mysteriösen Umständen vom Dach des Hotels abstürzt und das Fernsehen nach einem geeigneten Ersatz in Käseburg sucht, wittert Mimi die Chance ihres Lebens. Leider ist sie nicht die einzige... Kanal 62 veranstaltet einen Wettbewerb, um die vakante Assistentenstelle schnell zu besetzen. Die gesamte Käseburger Jugend, allen voran die resolute Elke (Cleo Kretschmer) mit ihrer intriganten Mutter nimmt an der Wahl Teil. Mimis Erfolgsaussichten sind gering, herbe Enttäuschungen eigentlich vorprogrammiert. Als Mimi plötzlich verschwindet und auch noch ein Abschiedbrief auftaucht, erhofft sich Boulevardreporterin Vanessa Video (Beate Hasenau) vom Konkurrenzsender Kanal 94 einen saftigen TV-Skandal. Willi Wunder wird schnell zum Schuldigen der Tragödie gemacht und Mimis herrschsüchtige Mutter Erika (Barbara Valentin) freut sich schon auf ein ansehnliches Schmerzensgeld.
Regisseur und Autor Helmer von Lützelburg hat mit "Im Himmel ist die Hölle los" eine bissige Fernsehsatire prophetischen Charakters inszeniert. Sie schildert natürlich satirisch überzogen die schrägen Facetten der trashigen Fernsehwelt. Doch oh je, die sind inzwischen längst zur Realität geworden! Der junge und noch fast schlanke Dirk Bach erweist sich als die ideale Besetzung für die Rolle des skurrilen Showmaster Willi Wunder. Interessante Einblicke in einem anderen Alterungsprozess gewährt die Figur des skrupellosen Agenten Mr. Raffo, die vom nicht minder extravagant gewordenen Ralph Morgenstern übernommen wurde. Helmer von Lützelburg erhielt für "Im Himmel ist die Hölle los" den Förderpreis bei der Verleihung der Max Ophüls Auszeichnungen 1986.

Dirk Bach wusste es schon 1984! Wer heute den Fernseher anmacht und sich ein bisschen durch die Kanäle zappt, ist entsetzt. Überall haben sich Reality-Formate und andere drittklassige Unterhaltungskonzepte eingenistet. Mit der Wirklichkeit haben sie allerdings wenig zu tun. Das wusste Dirk Bach schon 1984! Er verkörpert in der Mediensatire einen besonders windigen Showmaster.

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Regisseur und Mitautor Helmer von Lützelburg hat mit "Im Himmel ist die Hölle los" eine bissige Fernsehsatire prophetischen Charakters inszeniert. Sie schildert natürlich... mehr
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