Million Dollar Baby - 2004 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Kinowelt Filmverleih

Million Dollar Baby

Medium: KINO_CH
OriginaltitelMillion Dollar Baby
GenreDrama
Land & Jahr USA 2004
Kinostart    24.02.2005 (Ascot Elite Entertainment Group)
FSK & Länge 137 min.
RegieClint Eastwood
DarstellerClint Eastwood, Hilary Swank, Morgan Freeman, Jay Baruchel, Mike Colter, Lucia Rijker
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Clint Eastwoods preisgekröntes Drama

Frankie Dunn (Clint Eastwood) ist ein traditionsbewusster, verschlossener Mann der alten Schule. Als langjähriger Boxtrainer hat Frankie zahlreiche Sportler zu erfolgreichen Kämpfern gemacht und sie in den Ring geschickt. Boxen, da ist sich Frankie ganz sicher, ist Männersache. Als Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) Frankies Trainingscenter betritt, um von ihm trainiert zu werden, lehnt er ihr Begehren folgerichtig und ohne lange Nachzudenken ab. Frankie macht keinen Hehl daraus, dass sie mit 31 Jahren viel zu alt für eine Profikarriere wäre. Nur Scrap (Morgan Freeman), Hausmeister, Ex-Boxer und Frankies einziger Freund, erkennt Maggies Durchsetzungswillen und unterstützt sie.

Wie viele Menschen aus dem Boxmilieu ist Maggie ein Underdog, sie peilt ihre Ziele unbeirrt an, ist bereit, Berge zu versetzen. Nach langem Zögern beginnt Frankie, die sture Boxerin zu trainieren. Das Gelächter in der von Männern dominierten Boxwelt ist zunächst groß, trotzdem entsteht zwischen den beiden eine feste Verbindung. Sie sind sich ähnlicher als gedacht. Schnell wird aus der Boxschülerin eine Ersatztochter. Maggie füllt die bittere Leere, die Frankies leibliches Kind hinterlassen hat, als es sich vor langer Zeit von ihm abgewendet hat. Frankie wiederum gewährt seiner Elevin ungeahnte Einblicke in sein verbittertes Seelenleben.
Drehbuchautor Paul Haggis hat eine Kurzgeschichte von F.X. Toole als Vorlage für "Million Dollar Baby" genommen. Toole arbeitete selbst jahrelang als Cut Men, jenem Mitglied einer Boxercrew, der für die Behandlung der Verletzungen während der Rundenpausen zuständig ist. Trotz der Authentizität der Vorlage hat Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood nach eigener Aussage nicht die Absicht gehabt, ein Drama über das Ringmilieu zu drehen. Der Oskarpreisträger war vielmehr an der komplizierten Beziehung zwischen Frankie und Maggie interessiert.

Die Story zu "Million Dollar Baby" und die Konstellation der drei gebrochenen Hauptcharakteren geben in der Tat genügend Material, um sowohl einen konventionellen Boxerfilm als auch eine tiefer gehende psychologische Analyse zu inszenieren. Unabhängig davon, ob Eastwoods Werk als Psychostudie oder Sportportrait gesehen wird, bleibt festzuhalten, dass die visuelle Sparsamkeit seines Regiestils hier gut gelungen ist. "Million Dollar Baby" ist vom US-Filmkritikerverband National Society of Film Critics als bestes Drama des Jahres 2004 gewählt worden, hat vier Oscars sowie hat den Golden Globe für die beste Regie 2005 gewonnen.
Million Dollar Baby

Bewertung abgeben

Bewertung
9,7
 (3 User)

Meinungen

Million Dollar Baby

Ich fand diesen Film in seiner Gesamtheit wirklich sehr gut. Allerdings habe ich nicht verstanden, warum Szenen gezeigt worden sind, in denen die "Deutsche Boxerin" nur... mehr
23.04.2005 10:05 Uhr - haida

Trailer: 

Million Dollar Baby

Als langjähriger Boxtrainer hat Frankie Dunn (Clint Eastwood) vieles am Ring erlebt. Die moderne Kampfarena bietet nur Platz für harte Männer. Frauen...  Clip starten
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 

Galerie:  Million Dollar Baby

Drehbuchautor Paul Haggis hat eine Kurzgeschichte von F.X. Toole als Vorlage für "Million Dollar Baby" genommen. Toole arbeitete selbst jahrelang als Cut Men, jenem Mitglied... mehr
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de