Meeresfrüchte - 2005 | FILMREPORTER.de
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Meeresfrüchte

Medium: KINO_CH
OriginaltitelCrustacés et coquillages
GenreKomödie
Land & Jahr Frankreich 2005
Kinostart    09.06.2005 (Frenetic Films)
FSK & Länge 95 min.
RegieOlivier Ducastel, Jacques Martineau
DarstellerValeria Bruni Tedeschi, Gilbert Melki, Jean-Marc Barr, Jacques Bonnaffé, Edouard Collin, Romain Torres
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Die Sommerferien verbringt Marc (Gilbert Melki) mit seiner Frau Béatrix (Valeria Bruni Tedeschi) und seinen beiden Kindern in dem Ferienhaus nahe Marseille, wo er bereits als Kind im Urlaub war. Die Tochter Laura (Sabrina Seyvecou) entflieht dem Familienurlaub schnell mit ihrem Bikerfreund. Der Sohn Charly (Romain Torres) erhält Besuch von seinem Freund Martin (Edouard Collin), der weder aus seiner Homosexualität noch aus seiner Zuneigung zu Charly einen Hehl macht. Aufgrund einiger zweideutiger Situationen schlussfolgern Béatrix und Marc schnell, dass auch ihr Sohn schwul sei - was die Mutter amüsiert, den Vater jedoch sichtlich mitnimmt. Doch die Lage verkompliziert sich noch mehr: Mathieu (Jacques Bonnaffé), Béatrix' Liebhaber, taucht unerwartet auf und lauert im nächtlichen Garten auf seine Chance. Und den homosexuellen Klempner (Jean-Marc Barr), der den Boiler reparieren soll, kennt Marc noch aus der Jugendzeit... Ein turbulenter Beziehungs- und Liebesreigen beginnt, in dem sich nicht nur der Teenager Charly Klarheit über seine sexuelle Identität verschaffen muss.
Die im besten Sinne des Wortes federleichte Sommerkomödie von Olivier Ducastel und Jacques Martineau hat nur ein einziges Thema: Sex. Er ist fast alleiniger Gesprächsstoff der Figuren und zentraler Motor der Handlung. Sex wird permanent durch eine Fülle von Symbolen - etwa eine zartviolette Meeresfrucht als Metapher des weiblichen Geschlechts - suggeriert. Am Ende aller emotionalen Wirrungen führt er die Familie schließlich in einer harmonischen Neuordnung zusammen. Meeresfrüchte ist eine Ode an die Freiheit der Gefühle und entwirft eine Utopie der Liebe, die sich mit Vergnügen gesellschaftlichen Konventionen und moralischen Urteilen entzieht. Jeder darf wie er will und mit wem er will und das führt stringent erzählt zum Happyend. Valeria Bruni Tedeschi ist aufregend sinnlich wie noch nie, Gilbert Melki als irritierter Vater ausgesprochen komisch. Eine witzige Gesangs- und Tanzeinlage zitiert die bunten Musicals Jacques Demys. Dieser absolute Sommerfilm, der selbstbewusst zwischen poetischem Realismus und derber Posse schwankt, sprüht nur so vor Leichtigkeit und Frivolität. Ein Stück bonheur für den Zuschauer, der den Kinosaal beschwingt verlässt.
Meeresfrüchte

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Bewertung
8,5
7,0 (Filmreporter)     
 (4 User)

Meinungen

Irre schön !

So ein Film bleibt einfach hängen, ich schwelge immer noch sehr ! Alle Darsteller - natürlich insbesondere Valeria Bruni-Tedeschi (booooooooooh) - spielen in diesem Film so... mehr
01.08.2005 13:25 Uhr - dottoreo

Sehr schöne Sommerkomödie

hab ich auf der berlinale gesehen. wirklich sehr relaxte sommercomedy. keine probleme, keine belehrung, einfach eine intelligente unterhaltung: kann ich euch nur empfehlen...
23.07.2005 17:53 Uhr - Filmfreund

Trailer: 

Meeresfrüchte

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