Die Jönsson Bande: Charles Ingvars neuer Plan - 1997 | FILMREPORTER.de
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Die Jönsson Bande: Charles Ingvars neuer Plan

OriginaltitelLilla Jönssonligan på styva linan
GenreKinderfilm
Land & Jahr Schweden 1997
Kinostart    25.01.2001 (AFM Filmverleih)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 100 min.
RegieChristjan Wegner
DarstellerKalle Eriksson, Jonathan Flumeé, Fredrik Glimskär, Jonna Sohlmer, Anders Öström, Mats Wennberg
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Trägt Charles Ingvar Schuld an einem Kunstraub?

Charles-Ingvar (Kalle Eriksson) und seine Freunde Harry (Fredrik Glimskär) und Ragnar (Jonathan Flumeé) sind mittlerweile ein eingeschworenes Team. Allerdings gestaltet sich der Sommer etwas öde. Frischer Wind kommt erst auf, als der Zirkus Tivoli in die Stadt kommt. Doch die drei haben kein Geld, um sich Eintrittskarten zu kaufen. Also muss ein neuer, hieb- und stichfester Plan her. Doch dann wird die Bande steckbrieflich gesucht. Dabei haben sie gar nichts mit dem Kunstdiebstahl im Hause des Direktors Wall-Enberg (Loa Falkman) zu tun. Die Jönsson-Bande war lediglich vor Ort, um ihren Erzfeinden, Morgan Wall-Enberg (Anders Öström) und dessen Freund Biff (Mats Wennberg) jene Eintrittskarten abzuluchsen, die ihnen zuvor gestohlen wurde. Dabei überraschten sie die Einbrecher und mussten abtauchen. Aber wer will schon drei kleinen Jungs glauben? Charles-Ingvar hat schon eine neue Idee, wie die Bande aus dem Schlamassel kommt. Dass sie dabei in Frauenklamotten schlüpfen müssen, ist den Jungs anfangs gar nicht geheuer.
Das zweite Abenteuer der Jönsson-Bande reiht sich nahtlos an "Die Jönsson Bande und der Cornflakes-Raub" an. Rein äußerlich hat Regisseur Christjan Wegner kaum etwas verändert. Die Ausstattung, die stilisierten Kostüme, die bunten Farben und die Atmosphäre der 1950er Jahre sind erhalten geblieben. Auch die Musik spielt erneut eine große Rolle. Allerdings wurde die Geschichte mitsamt seinen Akteuren etwas reifer. Ging es im ersten Teil noch um Cornflakes-Sammelbildchen, so muss sich die Jönsson-Bande dieses Mal mit einer Kriminalgeschichte herumschlagen. Jede Menge Abenteuer und Spaß kommen dabei nicht zu kurz. Natürlich sind die schöne Doris und Jönssons Erzfeinde wieder mit dabei, die gilt es, in jeglicher Hinsicht zu besiegen. In dem Sinne wird das Herz des Kinderpublikums zufriedengestellt. Wegner wollte wie zuvor nicht auf Slapstick, Humor und einer Prise Ironie verzichten. In dem Sinne arbeitete er das Konzept, das schon zwei Jahre zuvor mit dem ersten Teil hervorragend funktioniert hat, weiter aus. Fazit: Die Abenteuer der Jönsson-Bande sind eine hervorragende Alternative zu den allzu moralisierenden alles-wird-gut-Geschichten von Walt Disney.

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