Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf - 2008 | FILMREPORTER.de
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Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf

OriginaltitelWall-E
AlternativWall.E; WALL·E (Schreibweise)
GenreAnimation/Trickfilm
Land & Jahr USA 2008
Kinostart    25.09.2008 (Walt Disney Studios Motion Pictures Germany)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 98 min.
RegieAndrew Stanton
DarstellerBen Burtt, Elissa Knight, Jeff Garlin, Fred Willard, MacInTalk, John Ratzenberger
Homepage http://disney.com/wall-e
Links IMDB
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Können Roboter Gefühle entwickeln? Wall-E kann!

Die Menschen haben die Erde schon lange verlassen. Zurück ließen sie jede Menge Müll und viele kleine Roboter, welche den Schrott beseitigen sollen, um den Planeten eines Tages wieder lebensfähig zu machen. Doch auch an den kleinen Robotern nagt der Zahn der Zeit. Übrig ist nur noch einer: Wall-E (Waste Allocation Load Lifter Earth-Class), der tagtäglich ohne Unterbrechung seiner Aufgabe nachgeht: zu sammeln, sortieren, schichten und aufräumt. Bis eines Tages die Roboterdame Eve (Extra-terrestrial Vegetation Evaluator) auf der Erde landet und sich Wall-E verliebt.

Er zeigt ihr sein Zuhause, seinen liebevoll eingerichteten Schrottplatz und seinen ganzen Stolz: einen Ausschnitt aus dem Musical "Hello Dolly". Als er ihr schließlich ein kleines grünes Pflänzchen präsentiert, das er zufällig in einer alten Truhe fand, spielt Eve verrückt. Genau das ist es, wonach sie suchte, die Möglichkeit, doch wieder Menschen auf der Erde anzusiedeln. Mit der Pflanze im Rumpf wird Eve von ihrem Mutterschiff abgeholt. Wall-E hängt sich unter Lebensgefahr ans Raumschiff, um seine große Liebe nicht zu verlieren. Dies ist der Beginn von Wall-Es größtem Abenteuer.

Animationsfilme aus dem Hause Pixar werden seit Jahren mit großer Spannung erwartet. Diese geht auch auf Zuschauer über, die sich normalerweise keine animierten Filme ansehen. Daher übertrumpft beinahe jedes neue Pixar-Spektakel das Vorhergehende. Bei "Wall-E" wollten sich die Macher selbst übertrumpfen, sowohl was die Animation, als auch den Unterhaltungswert und die Figurenentwicklung betrifft. Die wohl größte Herausforderung waren die wenigen, und dann meist nur angedeuteten Dialoge. Beinahe die gesamte erste Stunde kommt ohne Worte aus. Lediglich Laute und Geräusche standen dem Team zur Verfügung, um die Handlung und die Figuren zu untermalen und zu beschreiben. Dennoch wird man in die Geschichte hineingesogen, fühlt und mitleidet. Die zweite große Herausforderung lag in den Figuren selbst. Da die Hauptcharaktere Wall-E und Eve Roboter sind, dürften sie weder Gefühle noch Emotionen besitzen. Dem Regisseur Andrew Stanton gelang es aber, dass selbst ein erwachsenes, kritisches Publikum nicht die Nase über die Liebeleien des kleinen Roboters rümpft.

Schwelgt der erste Teil des Films in wunderschönen Panoramen über die mit Müll vollgestopfte Erdoberfläche, auf der es kein menschliches Lebewesen mehr gibt, beginnt die eigentliche Handlung erst viel später. Die anfänglich angedeutete Gesellschaftskritik verliert sich mit den Liebeleien zwischen Wall-E und Eve. Angeprangert wird vor allem die Sucht nach Luxus, die Fettleibigkeit und die Blindheit, welche wir Menschen gegenüber unserer Umwelt und der Natur an den Tag legen. Dass diese Kritik schnell untergeht, kann unter anderem an den Ansprüchen von Disney liegen, kindgerechte Filme zu drehen. Die Perfektion in der Animation leidet darunter keineswegs.

Auch für Liebhaber von Science-Fiction-Klassikern wie "Alien", "Blade Runner", "Das fünfte Element" und "2001 - Odyssee im Weltraum" bietet "Wall-E" gute Unterhaltung. Zahlreiche Zitate und Elemente finden sich. Science-Fiction-Liebhaber Andrew Stanton nahm es als Glücksfall, dass ausgerechnet "Alien"-Star Sigourney Weaver als Sprecherin für den Bordcomputer des Raumschiffs Axiom gewonnen werden konnte. In der deutschen Synchronfassung konnte mit Markus Maria Profitlich als Kommandant ebenfalls eine prominente Stimme gefunden werden.

Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf

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Bewertung
8,5
7,0 (Filmreporter)     
 (10 User)

Meinungen

Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf

Super süßer Film, der mich schon gefesselt hat. Er ist nicht nur was für Kinder sondern auch was für Erwachsene. Sehr liebevoll gestaltet. Ich find ihn gelungen und sehenswert.
15.08.2012 20:36 Uhr - juno

Zucker Süß

Wall-E ist einfach nur zu empfehlen. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich zu Gemüte führen. Für einen ruhigen Familienabend oder für sich alleine.... mehr
14.07.2011 11:46 Uhr - Schantra

Ein rundum toller Film. Es gibt nichts auszusetzten, ausser dass die Oscars für Ton und Toneffekte nicht an Wall-E und somit auch Ben Burtt gingen. Den Animationsfimloscar hat... mehr
25.02.2009 15:49 Uhr - VictoryaParker (gelöscht)
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