State of Play - Stand der Dinge - 2009 | FILMREPORTER.de
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©Universal Pictures International (UPI)

State of Play - Stand der Dinge

OriginaltitelState of Play
GenreThriller
Land & Jahr USA/Großbritannien 2009
Kinostart    18.06.2009 (Universal Pictures International (UPI))
FSK & Länge ab 12 Jahren • 130 min.
RegieKevin Macdonald
DarstellerRussell Crowe, Ben Affleck, Rachel McAdams, Helen Mirren, Robin Wright, Jason Bateman
Homepage http://www.state-of-play.de
Links IMDB
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Polit-Thriller mit Russell Crowe und Helen Mirren

Ein erschossener Junkie und der angebliche Selbstmord einer Polit-Referentin scheinen zunächst keinen Zusammenhang zu haben. Daher ermittelt im ersten Fall der ausgebrannte Lokalreporter Cal McAffrey (Russell Crowe) allein. Er begibt sich in das Drogen-Milieu von Washington D.C. Starbloggerin Della Frye (Rachel McAdams) spioniert dem Kongressabgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) hinterher, denn die Tote war seine Assistentin. Sie wittert eine schmutzige Story um Macht und Begierde, welche die junge Frau in den Suizid getrieben haben soll. Bei den Recherchen kreuzen sich die Wege von McAffrey und Frye immer wieder, bis sie sich dazu entschließen, zusammen zu arbeiten. Es steht die Frage im Raum, ob die Todesfälle wirklich nur zufällig geschehen sind. Erschwert werden ihre Recherchen durch die Tatsache, dass der Abgeordnete Collins ein alter Studienfreund McAffreys ist. Da sie noch eine alte Rechnung offen haben, bittet Collins den abgebrühten Zeitungsreporter um Hilfe. Er soll ihn gegen die Schlammschlacht verteidigen, welche die Presse gegen den Politiker einläutet. Dagegen hat jedoch McAffreys Chefin, die beinharte Verlegerin Cameron Lynne (Helen Mirren), etwas einzuwenden.
"State of Play - Stand der Dinge" ist ein solide gemachter, unterhaltsamer Politiker versus Journalisten-Thriller. Nach und nach wird die Geschichte dichter, die Verschwörungstheorien ausufernder. Trotzdem verliert die Story von Regisseur Kevin Macdonald ("Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht") nie ihre Glaubwürdigkeit. Kritisch wird im Film die Möglichkeit eines Söldnerkriegs mit seinen Tücken und seiner Unmenschlichkeit beleuchtet. Die Schuld wird nicht bei einzelnen Politikern oder Firmen gesucht, sondern ein globales Netz der systematischen Monopolisierung angeprangert. Ein paar Schwächen und kleinere Denkfehler sind bei zwei Stunden Unterhaltung zu verzeihen. Russell Crowe liefert als übergewichtiger, routinierter Lokalreporter ohne Privatleben die überzeugendste Leistung. Die Rolle der Bloggerin Della Frye, die von Rachel McAdams gespielt wird, bleibt aufgrund des Drehbuches dagegen eher oberflächlich. Ben Affleck ist in emotionalen Momenten nicht sehr glaubhaft, der smarte Politiker liegt ihm einfach besser. Das schauspielerische Können von Helen Mirren ist eigentlich nicht in Frage zu stellen. Dass ihr Charakter nicht richtig zur Geltung kommt, ist wohl auf die kurze Dauer ihrer Auftritte zurückzuführen, die eine Entfaltung ihres Talents verhindern.
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