Die Stille der Unschuld - Der Künstler Gottfried Helnwein - 2008 | FILMREPORTER.de
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Die Stille der Unschuld - Der Künstler Gottfried Helnwein

OriginaltitelDer Künstler Gottfried Helnwein
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2008
Kinostart    17.06.2010 (MFA+ Film Distribution)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 115 min.
RegieClaudia Schmid
DarstellerGottfried Helnwein, Arnold Schwarzenegger
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Doku über Skandalkünstler Gottfried Helnwein

Claudia Schmid begleitete zwei Jahre den Künstler Gottfried Helnwein. Sie folgte ihm in sein irisches Schloss und sein Atelier in Los Angeles. Dort beobachtet sie den Künstler während verschiedener Schaffensperioden. Ihre Beobachtungen ergänzt sie mit Gesprächen über Kunst, Politik und Gesellschaft. Der künstlerische Prozess Helnweins wird ebenso unter die Lupe genommen wie sein persönliches Umfeld. Hierzu zählt auch Arnold Schwarzenegger, Der frühere Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien ist selbst Sammler seiner Kunstwerke. Helnwein ist ein politischer Künstler. Das spiegelt sich in seiner Arbeit. Seine Kritik an Globalisierung, Genmanipulation und Kriegen ist Thema vieler Werke. Helnwein ist einer der bekanntesten aber auch der umstrittensten Künstler der Nachkriegszeit. In den 1970er Jahren wurde er mit der Darstellung misshandelter Mädchen international bekannt.
Gottfried Helnweins Blick auf die Welt hatte schon zu Kindeszeiten etwas Düsteres: "Die Straßen waren wie ausgestorben, nichts bewegte sich, keiner sprach, alles war düster und staubig, die Menschen unförmig, gebeugt. Eine Welt, die stillstand", so der gebürtige Wiener. Mit "Der Künstler Gottfried Helnwein" wagt sich Claudia Schmid nicht zum ersten Mal an ein Künstlerportrait. Sie arbeitet seit 1991 als freischaffende Regisseurin. Seither hat sie bereits 15 Künstlerportraits realisiert, unter anderem eines über den 2010 verstorbenen Regisseur Werner Schroeter. Hierfür gewann sie den ersten Preis beim Festival International du Film d'Art in Paris. Auf die Frage nach der Motivation für ihr Helnwein-Portrait sagt Schmid: "Als ich 2005 eine große Retrospektive seiner Werke im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover und im Ludwig Museum im Schloss Oberhausen sah, war ich derart von seinen neuen Bildern fasziniert, dass ich beschloss einen Film über ihn zu machen."
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