Star Trek IX - Der Aufstand - 1998 | FILMREPORTER.de
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Star Trek IX - Der Aufstand

OriginaltitelStar Trek: Insurrection
AlternativStar Trek 09 - Der Aufstand
GenreScience Fiction
Land & Jahr USA 1998
Kinostart    31.12.1998 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 12 Jahren • 103 min.
RegieJonathan Frakes
DarstellerPatrick Stewart, Jonathan Frakes, Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn, Gates McFadden
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Neunter Teil der Star-Trek-Spielfilmreihe

Der Heimatplanet der Ba'ku ist ein wahres Paradies. Die Landschaft ist traumhaft, außerdem sorgen die Radiowellen eines Asteroidenfeldes dafür, dass die Menschen nicht altern. Die Sona haben seit langem einen Hass gegen ihre Nachbarn. Sie suchen ihre natürliche Alterungsprozesse mit Hilfe der Schönheitschirurgie aufzuhalten, aber die Kunst der Ärzte ist begrenzt. So versuchen sie mit Hilfe der Föderation den Jungbrunnen des Planeten zu nutzen - auf Kosten der Ba'ku - die zwangsweise umgesiedelt werden sollen.

Ausgerechnet das Flagschiff der Föderation, die unter der Führung von Captain Picard (Patrick Stewart) stehende Enterprise bekommt den Befehl, das friedliche Volk heimlich umzusiedeln. Ein Holodeck, das ihre Welt nachbildet soll dabei helfen. Picard kann diese Mission nicht mit seinem Gewissen in Einklang bringen und wagt den Aufstand. Keine Frage, dass seine Crew ihren Captain nicht allein lässt.
"Star Trek - Der Aufstand" bildet einen deutlichen Kontrast zum Vorgänger der Science-Fiction-Reihe. Während "Star Trek - Der erste Kontakt" das mit Abstand düsterste Leinwand-Abenteuer war, ist der nunmehr neunte Teil von einer wesentlich heiteren und streckenweise ironischen Stimmung geprägt. Vor allem der paradiesisch wirkende Planet der Ba'ku steht mit seiner sonnendurchfluteten Landschaft im klaren Kontrast zu den dunklen, von den bedrohlichen Borg infiltrierten Gänge der Enterprise im achten Teil. Das ist umso interessanter, da mit Commander Riker-Darsteller Jonathan Frakes bei beiden Filmen derselbe Regisseur für die Inszenierung verantwortlich zeichnete.

Der Konflikt um die Zwangsumsiedlung des friedlichen Ba'ku-Volkes bildet in "Der Aufstand" den dramatischen Kern und verleiht der eher leichtfüßigen Handlung einen ernsten Hintergrund. Einer der Höhepunkte ist die daraus resultierende Debatte zwischen Admiral Matthew Dougherty und Captain Picard, der mit seinen Argumenten die humanistische Grundhaltung von "Star Trek" mit dem für ihn typischen Charisma zum Ausdruck bringt. Leider kommt der Rest des Filmes weder an diesen Moment, noch an den hervorragenden achten Teil der Reihe heran. Kurzweilige Unterhaltung bietet er dennoch.
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