High Life - Vier Gangster und ein todsicheres Ding - 2009 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Koch Media

High Life - Vier Gangster und ein todsicheres Ding

OriginaltitelHigh Life
GenreKomödie, Krimi
Land & Jahr Kanada 2009
FSK & Länge 80 min.
RegieGary Yates
DarstellerTimothy Olyphant, Stephen Eric McIntyre, Rossif Sutherland, Joe Anderson, Jon Ted Wynne, Steve Ratzlaff
Homepage http://highlifethemovie.com
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Thriller-Komödie über einen etwas anderen Bankraub

Basierend auf einem Theaterstück von Lee MacDougall handelt "High Life - Vier Gangster und ein todsicheres Ding" von einem Banküberfall, wie man ihn im zeitgenössischen Kino selten zu sehen bekommt. Das Objekt der Begierde einer Handvoll heruntergekommener Junkies ist nicht etwa eine Bank, sondern deren Geldautomaten. Angesiedelt ist der Film nämlich im Jahr 1983, als die Automaten als neueste technische Errungenschaft in die Bankfilialen einziehen und das Leben praktischer machen sollen.

Diesen Vorteil wollen sich auch Dick (Timothy Olyphant) und seine drei Komplizen zunutze machen. Alle vier hängen an der Nadel und brauchen dringend Kohle. Ein Plan ist zwar bald ausgeheckt, doch bei der Ausführung liegen so manche Steine im Weg. Denn so einfach lässt sich ein Bankautomat doch nicht knacken.
"High Life - Vier Gangster und ein todsicheres Ding" ist ein sympathisch altmodischer Thriller. Das Genre des Heist-Movies verweist bereits auf eine Kinoerzählung, die in den letzten Jahren wieder an Popularität gewonnen hat ("Ocean's Eleven", "The Score"). Inhaltlich wird Regisseur Gary Yates der Retro-Tendenz seiner sympathischen Action-Komödie dadurch gerecht, indem er sie in die 1980er Jahre ansiedelt. Hier haben es seine kriminellen Protagonisten nicht mit hochtechnisierten Banken zu tun, sondern mit einfachen Bankautomaten der ersten Generation. Um diese zu knacken, bedarf es keines High-Tech; traditionelle Hilfsmittel wie Waffen, voller Körpereinsatz, eine adäquate Maskierung und ein ausgefeilter Plan genügen, um die Sicherheitsmaßnahmen der Geldinstitutionen zu umgehen.

Dass bei dieser Konstellation der Humor nicht zu kurz kommt, ist wenig überraschend. Genüsslich werden dabei nicht nur die Figuren ironisiert, sondern auch das für das Genre typische Element des Professionalismus aufs Korn genommen. Bemerkenswert ist auch, wie viel Zeit sich Yates lässt, um Story und Charaktere einzuführen. So sehr "High Life - Vier Gangster und ein todsicheres Ding" ein äußerst unterhaltsamer Action-Thriller mit komödiantischen Elementen ist, seinen wesentlichen Reiz bezieht der Film vor allem aus seinen liebenswürdig verschrobenen Charakteren und seiner atmosphärischen Geschlossenheit.
High Life - Vier Gangster und ein todsicheres Ding

Bewertung abgeben

Bewertung
6,0 (Filmreporter)     
 (0 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de