Die Herrschaft des Feuers - 2002 | FILMREPORTER.de
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Die Herrschaft des Feuers

Medium: KINO_CH
OriginaltitelReign of Fire
GenreScience Fiction
Land & Jahr USA 2002
Kinostart    16.01.2003 (Buena Vista International (Schweiz))
FSK & Länge 101 min.
RegieRob Bowman
DarstellerChristian Bale, Matthew McConaughey, Izabella Scorupco, Gerard Butler, Scott Moutter, David Kennedy
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Beeidruckendes Fantasy-Epos mit Christian Bale

Der zwölfjährige Quinn begleitet im London der Gegenwart seine als Ingenieurin tätige Mutter auf ihrer Baustelle. In einem eben freigelegten Schacht tief unter der Erde macht der Junge eine unglaubliche Entdeckung: Aus der Tiefe schwingt sich ein leibhaftiger Drache empor, der Quinns Mutter tötet und danach mit einer Spur der Verwüstung in den Himmel über London verschwindet. Zwanzig Jahre später haben die Drachen, die sich mittlerweile explosionsartig vermehrt haben, die Herrschaft über die gesamte Erde übernommen. Ganze Kontinente wurden zerstört, die Menschheit ist zum größten Teil ausgerottet. Nur noch eine kleine Zahl Überlebender, die sich in Kommunen zusammengefunden haben, stellt sich den Bestien entgegen. Eine dieser Gruppen im hohen Norden Englands führt der inzwischen erwachsene Quinn (Christian Bale) an. Quinn fühlt sich verantwortlich für die Wenigen, die das Inferno überlebt haben, nicht zuletzt deshalb, weil er bei sich eine Mitschuld am Auftauchen des ersten Ungeheuers sucht. Da "reitet" eines Tages der Amerikaner Van Zan (Matthew McConaughey) auf seinem Armee-Panzer und seiner kleinen Truppe von Soldaten durch das Tor der alten Ritterburg, auf der sich Quinn und seine Leute vor den Drachen verschanzt haben. Großspurig behauptet Van Zan, ein Drachentöter zu sein und die Menschen von den grausamen Bestien befreien zu können. Ein Machtkampf zwischen Quinn, der seine "Familie" um jeden Preis schützen will und dem arroganten Van Zan, der verlangt, dass die Menschen gegen die Drachen kämpfen sollen, bahnt sich an. Am Ende müssen sich die wenigen verbliebenen Menschen für einen Weg entscheiden - sich vor der Bedrohung zu verstecken oder sie in einem letzten Kampf endgültig zu besiegen.
"Die Herrschaft des Feuers" ist für Regisseur Rob Bowman nicht wirklich ein grundlegend neues filmisches Terrain. Schließlich hat er schon "Akte X - Der Film" in Szene gesetzt, kennt sich also mit fantasylastigen Stories aus. Dennoch ist das martialische Endzeitmärchen kein "klassischer" Fantasy-Film. Die Drachen tauchen in einer ganz realen Jetztzeit auf und verwandeln diese Stück für Stück in eine apokalyptische Welt, in der sich das Leben für die wenigen Davongekommenen kaum noch lohnt. Optisch ist dies von Kameramann Adrian Biddle ("Alien") beeindruckend in Szene gesetzt, wenngleich die computeranimierten Drachen in den wunderbar trostlosen Landschaftspanoramen manchmal fast etwas störend wirken. Trotzdem gehören gerade sie in "Die Herrschaft des Feuers" zum Realistischsten, was Hollywoods Computerzauberer bis dato aus einer Festplatte herauskitzeln konnten.
Die Herrschaft des Feuers

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