The Death of Stalin - 2017 | FILMREPORTER.de
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The Death of Stalin

OriginaltitelThe Death of Stalin
GenreBiographie, Komödie
Land & Jahr Frankreich/Großbritannien 2017
FSK & Länge ab 12 Jahren • 106 min.
KinoDeutschland
AnbieterConcorde Filmverleih
Kinostart29.03.2018
RegieArmando Iannucci
DarstellerSteve Buscemi, Olga Kurylenko, Jason Isaacs, Rupert Friend, Andrea Riseborough, Jeffrey Tambor
Homepage http://www.deathofstalin-film.de
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Geniestreich nach den französischen Graphic Novels

Auf diesen Tag haben die einen lange gehofft, andere haben ihn gefürchtet, und für viele Bürger der Sowjetunion ist es einfach unfassbar. Despot Josef Stalin (Adrian McLoughlin) ist tot, knapp 30 Jahre hat er das Land mit eiserner Hand regiert. Er hat Hitler besiegt und das Land industrialisiert, aber der Preis ist immens hoch. Millionen Bauern verhungerten wegen der Kollektivierung der Landwirtschaft. In den Gulags schufteten sich Hunderttausende zu Tode. Angst vor Denunziationen und Speichelleckerei bestimmen das Klima in dem Riesenreich des weisen Vaters.

Doch noch bevor Stalin einbalsamiert ist, um an Lenins Seite seine letzte Ruhe zu finden, entbrennen im Kreml die Kämpfe über die Nachfolge, denn das Machtvakuum muss umgehend gefüllt werden. Den reformfreudigen Politiker Nikita Chruschtschow (Steve Buscemi) haben nur wenige auf der Liste, ein Coup wird eher Stalins treu ergebenen Stellvertreter Georgy Malenkow (Jeffrey Tambor), General Georgy Schukow (Jason Isaacs), dem Sieger von Berlin, dem verhassten Geheimdienstchef Lavrentiy Berija (Simon Russell Beale) oder dem Genossen Andreyew zugetraut. Keiner traut dem anderen über den Weg, jeder wünscht dem Parteifreund nur das Schlechteste. Die Pianistin Maria Yudina (Olga Kurylenko) und Stalins Kinder Wassili (Rupert Friend) und Swetlana (Andrea Riseborough) fürchten um Privilegien und ihr Leben.

Die Angst vor Repressalien und Denunziationen hat sich tief in die Seelen eingebrannt, sie befeuert die finsteren Intrigen und geschickt eingefädelten Ränkespiele der Möchtegernnachfolger. Ihr Tun wird zu einem fulminanten Angriff auf die Lachmuskeln.
Der mit britischem bitter-schwarzem Humor gewürzte Geniestreich feiert seine Premiere auf dem Filmfestival von Toronto, bei den BAFTA-Awards gehört die Satire zu den Favoriten. Der Film basiert auf den französischen Graphic Novels "The Death of Stalin. Agonie" (2010) und "The Death of Stalin: Funérailles", (2012) aus den Federn von Autor Fabien Nury und Illustrator Thierry Robin. Der schottische Regisseur inszeniert zuvor mehrere Episoden der Polit-Comedy "Veep - Die Vizepräsidentin".
The Death of Stalin

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