Retro-Starportrait: Haudegen John Wayne | FILMREPORTER.de
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Haudegen John Wayne

John Wayne war der Cowboy der 1940er bis 1970er Jahre. Wenn er keine Western drehte, waren es Kriegs- oder Abenteuerfilme. Als Person war und ist der erzkonservative Nationalist über seinen Tod hinaus umstritten. Als kleiner Junge hatte er einen kleinen Terrier, der Duke hieß. 'The Duke' wurde der spätere Westernheld in fast 150 Filmen auch von seinen Nachbarn und später in der Filmwelt genannt. Am 11. Juni 2009 jährt sich der Todestag von Wayne zum 30. Mal.
Von  Ulrich Blanché/Filmreporter.de, 25. Januar 2018

John Wayne in "The Shootist - Der Scharfschütze"

John Wayne in "The Shootist - Der Scharfschütze"

Pferde und Kino
John Wayne kommt 1907 in der amerikanischen Provinz als Marion Morrison zur Welt. Bald zieht die Familie von Iowa nach Kalifornien. Dort bestreitet der zukünftige Westernheld jeden Morgen die zehn Kilometer zur Schule mit dem Pferd. In selben Haus wie die Apotheke seines Vaters ist auch ein Kino, wo der kleine Marion gratis Filme schauen darf, weil er für den Kinobesitzer Programme verteilt. In der Schule ist er der Star des Football-Teams und beginnt schon mit 19 in verschiedenen Filmstudios der Umgebung auszuhelfen. Als Kleindarsteller und Komparse arbeitete er sich hoch und bekommt vom damals größten Western-Star Tom Mix eine Stelle als Requisiteur vermittelt. Auch lernt er Regisseur John Ford kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft und intensive Zusammenarbeit verbinden wird.

Western-Held und konservativ: John Wayne

Western-Held und konservativ: John Wayne

John Wayne wird geboren
Ein anderer bekannter Regisseur seiner Zeit, Raoul Walsh, gibt ihm 1930 den Namen John Wayne und lässt den 1,93 Meter großen Hünen in dem Western "Der große Treck" auftreten. In dieser Zeit wird er auch als Stuntman für Filmprügeleien ausgebildet. Seinen Durchbruch hat Wayne schließlich 1939 als Abenteurer Ringo Kid in einem Western seines Kumpels John Ford, der das festgefahrene Genre neu erfinden wird: "Ringo". Das Postkutschen-Abenteuer zählt zu den Westernklassikern und legt Wayne viele Jahre auf das Genre fest. In den 1940er Jahren dreht er neben unzähligen Western auch seine ersten Kriegsfilme. John Wayne etabliert sich als einer der großen Stars und spielt bis Ende der 1950er in einer Reihe von John-Ford-Filmen, die heute zu den Klassikern zählen: "Red River" (1948), "Bis zum letzten Mann" (1948), "Der Teufelshauptmann" (1949) und "Rio Grande" (1950) zählen zweifelslos dazu.

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