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Zombieland

Originaltitel
Zombieland
Genre
Komödie, Horror
 
USA 2009
 
88 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
10.12.2009 ( D | A ) bei Sony Pictures
 
 
Regie
Darsteller
Homepage
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (2 User)
6,0 (Filmreporter)
Zombieland (Kino) 2009
Sony Pictures
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Die fröhlichen Seiten des Weltuntergangs

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind von einem teuflischen Virus heimgesucht worden. Dieser hat bereits den größten Teil ihrer Bewohner in Zombies verwandelt. Der schreckhafte Student Columbus (Jesse Eisenberg) gehört zu den wenigen gesunden Menschen. Er glaubt, dies vor allem seinen 47 Überlebensregeln zu verdanken. Dazu gehören "Cardio" und "Double Tap". Die erste besagt, dass es wichtig sei, auf die körperliche Fitness zu achten. Denn, wer schnell laufen kann, hat eine größere Chance, den Zombies zu entkommen.

Die zweite gebietet, nach dem Niederstrecken einer Kreatur, der Vorsicht halber sofort einen beherzten Kopfschuss nachzulegen. Doppelt hält bekanntlich besser. Während er über seine Regeln sinnt, befindet der sich junge Mann auf dem Weg zu seiner Heimatstadt Columbus, Ohio. Er will wissen, ob seine Eltern noch leben.

Unterwegs lernt er den coolen Einzelgänger Tallahassee (Woody Harrelson) kennen. Dieser nimmt den schmalen Lockenkopf als Anhalter in seinem Jeep mit. Tallahassee hat vor so gut wie nichts Angst. Er ist davon überzeugt, der beste Zombie-Killer zu sein. Bei der Jagd gilt für ihn nur eine Regel: Genieße die einfachen Dinge. Dazu gehört für ihn seine Lieblingssüßigkeit "Twinkies". Diese wird ihm allerdings zum Verhängnis, als sie unterwegs an einem Supermarkt anhalten. Dort treffen sie die beiden Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin). Die Mädchen halten nichts von einer Zusammenarbeit und nehmen den beiden Männern durch einen hinterlistigen Trick kurzerhand Waffen und Jeep ab.


"Zombieland" ist eine irrwitzige, vor Gags sprühende Horrorkomödie. Am Set hat sich Regisseur Ruben Fleischer mit den Drehbuchautoren Paul Wernick und Rhett Reese spontan Witze ausgedacht. Man sieht es ihrem Werk an, denn viele Einfälle sind überraschend und wirken gerade nicht konstruiert. Woody Harrelson darf sich wie in "Natural Born Killers" mit der Waffe richtig austoben. Man sieht, welchen Spaß er daran hat, in einem Höllentempo massenweise Zombies abzuknallen. In seiner Rolle als kindlicher Cowboy geht er vollends auf.

Besonders originell sind Anspielungen auf andere Horrorkomödien wie "Ghostbusters - Die Geisterjäger". Sehenswert ist in diesem Zusammenhang die selbstironische Darstellung Bill Murrays in einer Nebenrolle. Die Balance zwischen Komödie und Horror gelingt ausgesprochen gut. Bilder von menschenleeren Straßen mit ausgebrannten Autos und kaputten Häusern wirken erschreckender, als die Zombies. Durch den überzeichneten Ekelfaktor mit Rülpslauten und deformierten Gesichtern wirken letztere einfach nur lächerlich. Man hat derlei Figuren ja auch schon oft genug gesehen. Das tut dem Spaß jedoch keinen Abbruch. Dies liegt auch daran, dass die amüsante Seite des weltuntergangsähnlichen Plots von den Protagonisten wunderbar ausgekostet wird. Denn in Zeiten ohne Staatsmacht kann man sich in Supermärkten bedienen, wie oft und wie viel man will und mit voller Wucht ungestraft seiner Zerstörungswut frönen. Das spricht die Kinder in den Herzen der männlichen Zuschauer an...
Zombieland
Sony Pictures
Zombieland (Kino) 2009
Trailer: Zombieland
"Zombieland" ist eine gelungene Mischung aus Zombie-Schocker und Komödie. Es besticht durch ein Feuerwerk von gelungenen Gag und originellen Einfällen. Man merkt den...  Clip starten

Galerie: Zombieland
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind von einem teuflischen Virus heimgesucht worden. Dieser hat bereits den größten Teil ihrer Bewohner in Zombies verwandelt. Der...
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