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Hulk

Originaltitel
The Hulk
Genre
Fantasy, Action
 
USA 2003
 
138 min, ab 12 Jahren (fsk)
Kinostart
03.07.2003 (D) bei
United International Pictures (UIP)
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,4 (5 User)
7,0 (Filmreporter)
Hulk""
Universal
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerKritikInterviewFeatureDVDsbewerten

Überzeugende Verfilmung eines Superheldenstoffes

Bruce Banner (Eric Bana) ist ein brillanter junger Gentechniker mit einem verdrängten Kindheitstrauma. Was sonst noch alles in ihm steckt, findet Bruce heraus, nachdem sein Körper eine an sich tödliche Dosis Gammastrahlung abbekommt: Am nächsten Tag kann Banner sich an nichts erinnern - doch seine Kollegin und Ex-Freundin Betty Ross (Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly) erkennt in ihm das Monster wieder, das über Nacht das Forschungsinstitut verwüstet hat.

Bettys Vater (Sam Elliott), ein Vier-Sterne-General, bläst daraufhin zum großen Halali mit Panzern, Kampfjets und Soldaten - weiß jedoch mehr über die Hintergründe von Bruce Banners seltsamer Verwandlung, als er bereit ist, zuzugeben. Betty wiederum hat ihre eigene Theorie, die sie zu Banners tot geglaubtem Vater David (Nick Nolte) führt, einem Wissenschaftler, der einst auf einem streng geheimen Militärstützpunkt unter dem Kommando ihres Vaters illegale Gen-Experimente an sich selbst durchführte.


Einst, als die Atompilze noch in den Himmel schossen, dachten sich Jack Kirby und Stan Lee, zwei besonders kreative Köpfe aus der Heftchenschmiede Marvel Comics, einen Superhelden aus, der eigentlich gar keiner ist: eine Mischung aus "Frankenstein" und "Dr. Jekyll und Mr. Hyde", ein Legierung aus Mensch und Monster, ein zerstörerisches, missverstandenes Ungetüm mit einem herzensguten Kern. Mit einem Wort: "Hulk". Mehr als 40 Jahre sind seitdem vergangen, doch das grünhäutige Gen-Experiment ist offenbar nicht totzukriegen. Im Gegenteil: Ang Lee, der aus Taiwan stammende Regisseur des preisgekrönten Kung-Fu-Märchens "Tiger & Dragon", machte daraus ein 137 Millionen Dollar teures Familiendrama zwischen Popkultur und Shakespeare, kindlicher Allmachtsfantasie und griechischer Tragödie. Was furchtbar hoch gestochen klingt, ist in der Praxis eine Augenweide - und ein großartiger Spaß.

Ang Lee, ein aufs Detail versessener Perfektionist Kubrickscher Prägung, gelang mit diesem Film ein scheinbar müheloser Drahtseilakt, hinter dem allerdings jede Menge Schweiß und Köpfchen stecken. Nach Enttäuschungen wie "Daredevil" und "X-Men 2" erbrachte Lee mit "Hulk" endlich den lange überfälligen Beweis, dass man ein Comic-Universum samt seiner lieb gewonnenen Figuren überzeugend - sprich: ihrer eigenen Realität verpflichtet - auf die Leinwand bringen und dabei ihre Essenz, Integrität und Originalität bewahren kann.
Hulk
Universal
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Hulk
Wenn ausgerechnet ein aus China stammender Filmemacher die Essenz des uramerikanischen Marvel-Comics "Hulk" begreift und stilsicher ins Kino überträgt,...  Clip starten

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