Universum Film
Eva-Maria Hagen im Tonstudio von "Die Biene Maja - Der Film"

Eva-Maria Hagen

Geboren
19. Oktober 1934
Gestorben
16. August 2022
Tätig als
Darstellerin, Musik
Links
IMDB
Kontakt / Agentur
www.eva-maria-hagen.de
Eva-Maria Hagen
c/o ZAV Künstlervermittlung Hamburg
Gotenstrasse 11
20097 Hamburg
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Eva-Maria Hagen: Filmografie
Darsteller:
2014
Die Biene Maja - Der Film 3D (Animation/Trickfilm • Australien, Deutschland)
2012
Lore (Kriegsfilm • Deutschland, Australien, Großbritannien)
2009
Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus! (Komödie • Deutschland)
2006
Schröders wunderbare Welt (Drama • Deutschland, Tschechische Republik, Polen)
Eva-Maria Hagen: Vita
Eva-Maria Hagen wird am 19. Oktober 1934 in Költschen an der Warte geboren. Bis zu ihrem zehnten Lebensjahr lebt sie in Kremlin in Pommern. Nach einer Maschinenschlosser-Ausbildung macht sie ab 1952 eine Schauspielausbildung in Berlin-Schöneweide. Noch während des Studiums, das sie ab 1956 in West-Berlin an der Fritz Kirchhoff Akademie fortsetzt, hat sie ein Engagement am Berliner Ensemble. Unter der Leitung von Bertolt Brecht spielt sie hier in "Katzgraben" von Erwin Strittmatter mit.

Ab 1954 ist sie fünf Jahre lang mit dem Drehbuchautor Hans Oliva verheiratet. 1955 wird ihre Tochter Katharina geboren, die später als Nina Hagen ebenfalls Schauspielerin, vor allem aber eine einflussreiche Punkrock-Sängerin wird. Ihr Leinwand-Debüt hat Eva-Maria Hagen 1957 mit der Titelrolle in Kurt Maetzigs "Vergeßt mir meine Traudel nicht". In den folgenden acht Jahren ist sie in rund 50 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Obwohl die Schauspielerin von Natur aus brünett ist, muss sie immer wieder Blondinen verkörpern, was ihr den Ruf 'Brigitte Bardot der DDR' einbringt.

Von 1965 bis 1972 ist Hagen mit dem regimekritischen Liedermacher Wolf Biermann liiert. Ihre Karriere kommt durch diese Verbindung ins Stocken. Nachdem sie ins Visiert der Stasi gerät, wird ihr 1977 die Staatsbürgerschaft der DDR aberkannt. Zusammen mit Tochter Nina Hagen geht sie nach Hamburg, wo sie weiterhin als Theater- und Filmschauspielerin sowie als Sängerin tätig ist.

1999 feiert Hagen mit der Autobiografie "Eva und der Wolf" einen großen Erfolg. Im Jahr 2013 veröffentlicht sie das Buch "Liaison Amoureuse", in dem sie ihre leidenschaftliche Affäre mit dem damals verheiratet DDR-Dramatiker Peter Hacks öffentlich macht. Dem Buch sind auch die Liebesbriefe beigefügt, die sich das Paar von 1963 bis 1965 schrieb. In späteren Jahren ist Hagen mit dem Regisseur Matti Geschonneck und dem Pianisten Siegfried Gerlich liiert.
Eva-Maria Hagen: Interview
Treue Freunde? Dann retten wir die Welt
Nina Hagen, Cosma Shiva Hagen und Eva-Maria Hagen
Es kommt im Filmgeschäft nicht häufig vor, dass drei Generationen einer Familie an einem Projekt beteiligt sind. Im Animationsfilm "Die Biene Maja - Der Film 3D" kann man diese seltene Ausnahme nun...
2022