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Markus Imboden, Der Verdingbub (Premiere 1) 2011Ascot Elite

Markus Imboden

Geboren
17. Oktober 1955
Tätig als
Regisseur
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Markus Imboden: Filmografie

2013 
Am Hang
Romanze - Deutschland/Schweiz/Italien
2011 
Der Verdingbub
Drama - Schweiz
2009 
Mörder auf Amrum
TV-Film - Deutschland
2006 
Auf ewig und einen Tag
Drama, TV-Film - Deutschland/USA
2003 
Der Mörder ist unter uns
TV-Film, Krimi - Deutschland
2001 
Heidi
Kinderfilm - Schweiz/Deutschland/Frankreich
2000 
Komiker
Komödie - Schweiz
1998 
Frau Rettich, die Czerni und ich
Komödie - Deutschland
1998 
Die Cleveren
Krimi, TV-Serie - Deutschland

Markus Imboden: Galerie

Premiere mit Katja Riemann

Auf der Münchener Deutschlandpremiere am 1. Juli 2012 präsentieren... mehr

Markus Imboden: Vita

Markus Imboden, 1955 im Schweizerischen Interlaken geboren, macht zunächst eine Ausbildung als Elektroniker. Nachdem er die Matura (das Schweizer Abitur) nachholt, studiert er Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich.

Zwischen 1981 und 1986 arbeitet er als Regieassistent am Schauspielhaus Zürich und Schauspiel Köln. Danach ist er als freischaffender Regisseur und Drehbuchautor tätig und debütiert 1986 mit "Moviestar". Nach einigen Fernseharbeiten gelingt ihm mit "Katzendiebe" ein erster Kinoerfolg. In Deutschland wird der Schweizer mit Filmen wie "Frau Rettich, die Czerni und ich" und "Komiker" einen Namen.

In den 2000er Jahren arbeitet Imboden vornehmlich fürs Fernsehen. Unter anderem dreht er den Zweiteiler "Auf ewig und einen Tag", in dem er sich mit den Auswirkungen der Attentate vom 11. September 2001 auf die Angehörigen der Opfer auseinandersetzt. Für den TV-Krimi "Mörder auf Amrum" wird er 2010 mit dem Hamburger Krimi- und dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

2011 dreht Imboden mit "Der Verdingbub" seinen ersten Kinofilm nach zehn Jahren. Mit dem ambitionierten Drama nimmt er sich eines in der Schweiz lange tabuisierten Themas an: dem Verdingwesen, bei dem Waisen, Kinder von alleinerziehenden Müttern und Kinder aus einfachen Verhältnissen von den Behörden an Bauernfamilien gegeben wurden, wo sie nicht nur als Arbeitssklaven missbraucht wurden. Der Film trifft den Nerv der Schweizer Gesellschaft und wird zu einem überragenden Erfolg.

Imboden ist seit 2005 mit Martina Gedeck liiert, mit der er auch bei mehreren Fernsehproduktionen zusammengearbeitet hat.

Markus Imboden: Interview

Markus Imbodens düsteres Heimatbild

Mit "Der Verdingbub" hat sich Markus Imboden einem traurigen Kapitel der Schweizer Geschichte zugewandt: dem Verdingwesen, bei dem Kinder... mehr

Markus Imboden: News

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