Duell - Enemy at the Gates - 2000 | FILMREPORTER.de
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Duell - Enemy at the Gates

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelEnemy at the Gates
GenreDrama, Kriegsfilm
Land & Jahr Deutschland/Großbritannien/Irland 2000
Verkaufsstart    04.02.2010 (Highlight Film und Home Entertainment)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 124 min.
RegieJean-Jacques Annaud
DarstellerJude Law, Joseph Fiennes, Ed Harris, Rachel Weisz, Bob Hoskins, Ron Perlman
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenDVDsbewerten
DVD Extras: Making of (ca. 20 Min.) • Deleted Scenes (ca. 12 Min.) • Darsteller-Infos

Bestialisches historisches Gemetzel wird zum Duell

Winter 1942. Die Wehrmacht hat die Industriestadt Stalingrad an der Wolga eingekesselt. Die deutsche Armee bombardiert die russischen Soldaten und Einwohner unentwegt. Im erbitterten Kampf um jeden Straßenzug muss die Rote Armee schwere Verluste hinnehmen. Moral und Kampfgeist der verzweifelten Truppe sinken beständig, Hunger, Kälte und Tod regieren ihren Alltag. Als der begnadete junge Heckenschütze Vassili Zaitsev (Jude Law) einige hochrangige deutsche Militärs gezielt per Kopfschuss tötet, sieht sein Vorgesetzter Danilov (Joseph Fiennes) die Chance gekommen, seine demoralisierten Kameraden zu stärken. Er stilisiert den aus einfachen Verhältnissen stammenden Jungen zum Nationalhelden, dessen Legende sich im ganzen Land verbreitet. Daraufhin lassen die Deutschen ihren besten Mann einfliegen, Major König (Ed Harris), ein erfahrener Scharfschütze. Während der Krieg immer erbitterter tobt, kommt es zu einem Duell zwischen dem Deutschen und dem Russen, der sich in Tania (Rachel Weisz) verliebt.
Die grausamste Schlacht des Zweiten Weltkriegs dient als spektakuläre Kulisse für einen Kriegsactioner, der das Duell zweier Männer wie ein Western-Showdown zelebriert. Dabei interessiert sich "Der Name der Rose"-Regisseur Jean-Jacques Annaud kaum für die historischen Dimensionen des Kriegswendepunkts, sondern reduziert das bestialische Gemetzel auf seine Schauwerte. Das ist geschmacklos, also Exploitation und zog bei der Weltpremiere auf der Berlinale 2001 ungnädige Kritiken nach sich. In der sündteuren Babelsberg-Produktion mit Anleihen bei "Der Soldat James Ryan" sorgt ein Charakterstar-Aufgebot für Glanz, aber auch das Kriegsdrama kann streckenweise überzeugen mit seiner passablen Lovestory und eher mäßiger Aufopferungs-Tragik.
Duell - Enemy at the Gates

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Meinungen

Stalingrad weichgespült

Da ist Licht und Schatten. Die Bilder sind beeindruckend und die Pyrotechniker leisten ganze Arbeit. Man sieht viel Prominenz, auch ungewöhnlich viele deutsche Schauspieler.... mehr
05.08.2010 12:01 Uhr - 8martin
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