Black Friday - 1940 | FILMREPORTER.de
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Black Friday

OriginaltitelBlack Friday
GenreHorror, Krimi
Land & Jahr USA 1940
FSK & Länge 70 min.
KinoDeutschland
RegieArthur Lubin
DarstellerKernan Cripps, Béla Lugosi, Eddie Dunn, Edward Earle, Harry Hayden, Frank Jaquet
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Grausige Medizinexperimente mit Lugosi und Karloff

Nach einem schweren Autounfall liegt Geschichtsprofessor George Kingsley (Stanley Ridges) im Sterben. Verbrecher Red Cannon (Béla Lugosi), der auf seiner Flucht vor der Polizei den Crash verursacht hat, ist vom Hals an gelähmt. Arzt Dr. Ernest Sovac (Boris Karloff) kann nur einen von beiden retten. Er entschließt sich für einen illegalen und zudem sehr gefährlichen Eingriff. Der Mediziner nimmt Teile von Cannons Gehirn und transplantiert sie in Prof. Kingsleys Schädel. Die Operation gelingt und nach kurzer Zeit kann der Geschichtslehrer aus dem Krankenhaus entlassen werden. Für Forschungszwecke will Dr. Sovac seinen Patienten aber weiter intensiv beobachten. Bald kommt raus, dass Cannon vor dem Unfall eine halbe Million Dollar versteckt hat. Dr. Sovac hofft, das geheime Versteck finden zu können. Er bringt Kingsley nach London, wo Cannon gelebt hat, in der Hoffnung eine Erinnerung an das Geld zu entlocken. Bald verändert sich das Wesen des lieben Professors. Immer mehr nimmt das rachesüchtige Gehirn des Verbrechers Besitz von seiner Persönlichkeit.
Regisseur Arthur Lubin sucht sich eine ungewöhnliche Erzählstruktur aus. Er stützt die "Dr. Jekyll und Mr. Hyde"-Geschichte auf die Tagebuchnotizen von Dr. Ernest Sovac und erzählt die Handlung in einer Rückblende. Er schafft trotz dem von Anfang an bekannten Ende der Geschichte einige überraschende Wendungen zu präsentieren. Die Spezialeffekte beschränken sich auf die Technik der Doppelbelichtung, was auf die Zuschauerwahrnehmung im 21. Jahrhundert wohl kaum eine Wirkung hat. Die Einfachheit der filmischen Mittel stört das Vergnügen aber nicht. Béla Lugosi ist in seiner Gangster-Rolle wie gewohnt Angst einflößend. Sein Charakter ist mal generös, mal unberechenbar grausam. Diese Schwankung erzeugt Spannung. Boris Karloff polarisiert ebenfalls. In der Rolle des skrupellosen Mediziners wirkt er selten sympathisch. Vielmehr dominiert die tragische Note seiner Figur: er ist das Opfer seines Strebens nach Fortschritt. "Black Friday" ist trotz der antiquierten Spezialeffekten auch heute noch unterhaltsam.
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