Das Chaoten-Kaff - 1997 | FILMREPORTER.de
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Das Chaoten-Kaff

OriginaltitelTwin Town
GenreKomödie
Land & Jahr Großbritannien 1997
FSK & Länge 99 min.
KinoDeutschland
Kinostart24.04.1997
RegieKevin Allen
DarstellerDanny Durden, Llyr Ifans, Jenny Evans, Sue Roderick, Helen Griffin, Royston John
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Britischer Milieu-Spaß mit manchen guten Gags

Die Zwillinge Julian (Llyr Ifans) und Jeremy Lewis (Rhys Ifans) sind zwei Möchtegern-Gauner aus einer stark kriminalisierten walisischen Kleinstadt. Sie leben mit ihrer Familie in einem Wohnwagen-Trailer und haben den ganzen Tag nichts Besseres zu tun, als Fernsehen zu gucken und Dummheiten zu machen. Bevorzugt brechen sie Autos auf. Deswegen ist die Polizei auf ihren Fersen.

So richtig ernst werden sie allerdings nicht genommen. Umgeben von Gaunern, die mit ihrer kriominellen Beschäftigung den Lebensunterhalt verdienen, wollen auch sie etwas vom Kuchen abhaben. Nach einem Arbeitsunfall ihres Vaters Fatty (Huw Ceredig) verlangen sie eine Entschädigung von dessen Chef Cartwright (William Thomas). Doch dieser lässt sie kalt abblitzen. Frustriert starten die Zwillinge eine Vergeltungsaktion, die allerdings nicht ohne Antwort bleibt.
Der walisische Regisseur Kevin Allen hat mit "Das Chaoten-Kaff" eine kleine Gaunerkomödie geschaffen, deren britischer Humor durchaus Lacher provoziert. Zwar sitzt nicht jede Pointe, dennoch macht es Spaß, dem chaotischen Treiben der beiden Hauptdarsteller Llyr und Rhys Ifans ("Mr. Nice") zuzuschauen, die wie die Protagonisten Brüder sind.

Dem Zuschauer werden einige schräge Aktionen geboten. Hundeliebhaber oder Gegner von Fäkalhumor seien jedoch gewarnt. Auch ansonsten geht es wenig bürgerlich zur Sache: Drogenhandel, Gewalt und Paarungstrieb sind die vorherrschenden Themen, die den schwachen Plot vertuschen sollen. Gelegentlich gelingt das auch, doch letztlich fehlt es der Geschichte an Substanz. Zumal mit Danny Boyle ein Produzent zu Werke war, der 1996 mit "Trainspotting - neue Helden" ein viel ironischeres Bild des Untergrundmilieus gezeichnet hat. Allens Film ist in erster Linie laut und wild. Mehr Gespür für clevere Dialoge und liebenswerte Charaktere hätte der Gangsterkomödie gut getan.
Das Chaoten-Kaff

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