Cuban Fury - Echte Männer tanzen - 2014 | FILMREPORTER.de
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Cuban Fury - Echte Männer tanzen

OriginaltitelCuban Fury - Real men dance
GenreKomödie
Land & Jahr Großbritannien 2014
Kinostart    19.06.2014 (StudioCanal Germany)
FSK & Länge 98 min.
RegieJames Griffiths
DarstellerBen Radcliffe, Ian McShane, Isabella Steinbarth, Brandon Robinson, Louis Kyriacou, Kieran Gaffney
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Komiker Nick Frost wagt sich aufs Tanzparkett

Mit zarten 13 Jahren gilt Bruce Garrett (Ben Radcliffe) als eines der größten Salsa-Talente Englands. Nachdem er von anderen Jugendlichen gedemütigt wird, gibt er das Tanzen dennoch sofort auf. 25 Jahre später ist Bruce (Nick Frost) Angestellter einer Maschinenbaufirma. Dass dieser Mann einst auf dem Tanzparkett die Hüften schwang, dagegen sprechen nicht nur die Pfunde, die er mittlerweile auf den Rippen hat. Auch sein seit jenen unseligen Kindertagen lädiertes Selbstwertgefühl hat ihn zu einem Außenseiter gemacht.

Als sich Bruce in seine neue Mitarbeiterin Julia (Rashida Jones) verliebt, glaubt er nicht, dass er bei der Dame den Hauch einer Chance hat. Außerdem wird die Schöne von seinem Kollegen Drew (Chris O'Dowd) umgarnt, der ihn zu allem Überfluss ständig in ihrer Gegenwart lächerlich macht. Doch dann erfährt Bruce, dass sich Julia für Salsa begeistert. Neue Hoffnung schöpfend, springt das einstige Salsa-Wunderkind über seinen Schatten und beginnt wieder mit dem Tanzen. Seine Schwester und frühere Partnerin Sam (Olivia Colman) steht ihm bei seinem Comeback zur Seite.
Der Tanzfilm ist schon lange nicht nur eine Domäne Hollywoods, auch in der britischen Filmindustrie hat das Genre seinen festen Platz. Dazu haben nicht zuletzt die Erfolge der hinreißend sympathischen Komödie "Ganz oder gar nicht" und "Billy Elliot - I Will Dance" beigetragen. Letzterer hat es sogar als Musical-Variante auf die Bühne geschafft hat - seither sind die Briten im Tanzfieber.

Die Stärke dieser beiden Filme liegt in der plastischen Verknüpfung von Tanzelementen mit ihren mitreißenden Geschichten, die von Beziehungen, sozialen und persönlichen Problemen der Protagonisten sowie dem Erwachsenwerden kreisen - sei es dem von Kindern oder Erwachsenen. Das Tanzen spielt sich dabei vor dem Hintergrund sozialer Milieus und Brennpunkte ab. Auf diese Weise erzählen die Filme nicht nur eine individuelle Geschichte mit breitem Identifikationsangebot, sondern haben darüber hinaus auch gesellschaftskritischen Anspruch.

Von einem gesellschaftlichen Thema kann in "Cuban Fury - Echte Männer tanzen" sicher nicht die Rede sein. Der Tanzfilm von Kinodebütant James Griffiths packt seine klassische Entwicklungsgeschichte vielmehr ins Korsett einer romantischen Komödie. Dabei darf Hauptdarsteller Nick Frost - der durch seine Zusammenarbeit mit Simon Pegg bekannt geworden ist ("Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis", "Paul - Ein Alien auf der Flucht") - einmal mehr sein komödiantisches Talent entfalten. Allein die Grundkonstellation, dass der etwas übergewichtige, britische Schauspieler seine Hüften in den Rhythmen lateinamerikanischer Musik kreisen lässt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Cuban Fury - Echte Männer tanzen

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"Cuban Fury - Echte Männer tanzen": Der Trailer

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