La Trilogie: Un couple épatant - Ein tolles Paar - 2002 | FILMREPORTER.de
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La Trilogie: Un couple épatant - Ein tolles Paar

OriginaltitelLa Trilogie 1 - 2 - 3
UntertitelUn couple épatant - Ein tolles Paar; Cavale - Auf der Flucht; Un couple épatant - Ein tolles Paar
GenreDrama, Komödie, Tragödie
Land & Jahr Frankreich/Belgien 2002
Kinostart    15.07.2004 (Kool Filmdistribution)
FSK & Länge 97 min.
RegieLucas Belvaux
DarstellerOrnella Muti, Dominique Blanc, Francois Morel, Gilbert Melki, Catherine Frot, Lucas Belvaux
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGaleriebewerten

Komödie, Thriller und Tragödie von Lucas Belvaux

Cécile und Alain Costes leben seit 20 Jahren in Grenoble zusammen. Alain (Francois Morel) glaubt, todsterbenskrank zu sein. Doch er spricht mit niemandem darüber. Aber seine schöne Frau Cécile (Ornella Muti), spürt irgend etwas, sie wird unruhig wird und lässt ihren Mann schließlich beschatten. So wird auch Alain seinerseits misstrauisch. Er bemerkt, dass er verfolgt wird. Doch von wem und warum? Pascal Manise (Gilbert Melki), seines Zeichens Polizist und Ehemann von Agnès (Dominique Blanc), der besten Freundin von Cécile, hat da längst mehr heraus gefunden.
Der in Paris lebende Belgier Lucas Belvaux (42) - der als Regisseur, Autor und Darsteller fungiert und bei uns zuvor mit der Komödie "Pour rire!" (1996) präsent war - hat sich mit seiner Trilogie viel vorgenommen. Ein mehrjähriges Mammutprojekt war's, das sowohl narrativ-dramaturgisch und inhaltlich als auch formal-stilistisch und nicht zuletzt technisch-logistisch von ziemlicher Komplexität ist. Belvaux hat alle drei Filme gewissermaßen wie einen großen langen gedreht, um nachher in der Postproduktion drei völlig unterschiedlichen Teile zu erstellen. Herausgekommen sind drei Arbeiten in drei denkbar verschiedenen Genres (wobei "Après la vie - Nach dem Leben", der dritte, vielleicht der beste Beitrag ist), in drei sehr kontrastierenden Färbungen und Stimmungen (Kamera: Pierre Milon). Und doch hängen sie alle miteinander zusammen. Sind sie ein großes Ganzes. Wie sie nun also sehen? Chronologisch am besten, obgleich, wenn man einen weglässt, man insofern nichts versäumt, als dass es jeweils nur die Sichtweise eines anderen Charakters ist, die es gilt, neu zu entdecken. Das wohl Spannendste an diesem durchaus auch für den Zuschauer anstrengenden und Konzentration einfordernden Unterfangens ist, dass man im jeweils folgenden Film plötzlich auf Nebenstränge des vorausgehenden aufmerksam wird, die man zuvor womöglich übersehen hat. Es ist dreierlei Sicht auf die Welt und auf die Dinge des Lebens. Filmischer Kubismus aus Frankreich eben.

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7,0 (Filmreporter)     
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La Trilogie 1 - 2 - 3

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