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"Avengers"-Macher Joss Whedon übernimmt Postproduktion

Trauer um Tochter: Zack Snyder zieht sich aus "Justice League" zurück

Zack Snyder zieht sich aus der Arbeit zu "Justice League" zurück. Der Grund ist familiärer Natur. Seine Tochter hat sich vor rund zehn Wochen das Leben genommen. Auch Snyders Ehefrau Deborah legt die Arbeit nieder, um ihrem Ehemann beizustehen.
23. Mai 2017: Snyders Tochter Autumn hatte sich im März dieses Jahres das Leben genommen. Ihr Tod ereignete sich während der Dreharbeiten zu "Justice League". Nachdem Snyder danach eine Auszeit nahm, kehrte er bald wieder zu den Dreharbeiten zurück. Er hielt dies für eine "kathartische" Sache, "zurück zur Arbeit zu gehen und mich [darin] zu verbgraben", verriet der Filmemacher in einem Interview mit dem Filmmagazin Hollywood Reporter. Bis er zu der Entscheidung gelangt sei, sich vom Film zurückzuziehen, "um mit meiner Familie zusammen zu sein, meinen Kindern, die mich wirklich brauchen", so Snyder.

Die Arbeit an "Justice League" beendet Snyders Kollege Joss Whedon. Die Dreharbeiten zum Superhelden-Spektakel sind bereits abgeschlossen. Es fehlen einige Nachdrehs und die Postproduktion, die von dem "Avengers"-Regisseur verantwortet werden. Für Whedon markiert dies den nächsten Schritt in Richtung DC-Welt, nachdem er vor kurzem die Regie von "Batgirl" übernommen hat. Der Filmemacher war zuvor Teil des Marvel Cinematic Universe, für das er mit den ersten beiden "Avengers"-Filmen besonders erfolgreiche Beiträge beigesteuert hat.

Snyder soll nach der Sichtung des Rohmaterials selbst entschieden haben, dass "Justice League" einige Zusatzszenen braucht. Da diese in England gedreht werden sollten, entschied der Regisseur, aus dem Projekt auszusteigen. Er hatte erkannt, dass er während der schwierigen Zeit sein Zuhause nicht verlassen konnte, sagte er dem Hollywood Reporter. Er holte Whedon an Bord, der die Szenen schreiben und inszenieren und anschließend die Postproduktion überwachen sollte.
Willy Flemmer, Filmreporter.de
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