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Zeichnug von Graziano Origa
© Origafoundation
Charles Bukowski
Geboren
16. August 1920
Gestorben
09. März 1994
Bürg. Name
Heinrich Karl Bukowski
Alias
Henry Charles Bukowski, Jr.
Tätig als
Drehbuch

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Charles Bukowski: Filmografie

2011 

Das verflixte 3. Jahr

Komödie Frankreich
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2006 

Loren Cass

Drama USA
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2005 

Factotum

Drama USA
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1987 

Barfly

Komödie USA
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1982 

Poetry in Motion

Dokumentarfilm Kanada
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Charles Bukowski: Vita

Charles Bukowski gehört zu den pominentesten Vertretern der US-amerikanischen Underground-Literatur. Mit seinen autobiographisch angehauchten, von Autoren wie John Fante, Louis-Ferdinand Céline, Ernest Hemingway und Henry Miller inspirierten Romanen und Short Stories schafft er ein Werk, das mit seiner realistischen, unverfälschten Sprache und des Autors radikale Ablehnung gesellschaftlicher Normen die Gemüter erhitzt.


1920 in Andernach, Deutschland als Heinrich Karl Bukowski geboren, versucht Bukowski sehr früh - jedoch ohne nennenswerten Erfolg - als Schiftsteller über die Runden zu kommen. Parallel dazu bestreitet der studierte Journalist als einfacher Angesteller diverser Unternehmen seinen Lebensunterhalt.

Seine Erfahrung als Post-Mitarbeiter verarbeitet er in seinem Romandebüt "Der Mann mit der Ledertasche". Das eigene Leben und Erfahren des Autors wird in den folgenden Jahren zum zentralen Element seiner Romanen, Kurzgeschichten und Gedichte. In der Figur Hank Chinaskis, ein mehr oder weniger erfolgreicher Schriftsteller, der am Rande der von ihm verachteten Gesellschaft lebt, dem Alkohol- und Drogenrausch frönt und immer wieder seiner Sex- und Wettsucht erliegt, ist das literatisch verdichtete Alter Ego Bukowskis.

Zu den bekanntesten Werken des Kultautors gehören neben "Der Mann mit der Ledertasche" ferner die Romane "Faktotum" und "Das Liebesleben der Hyäne", die Kurzgeschichtensammlungen "Kaputt in Hollywood" und "Fuck Machine" sowie die Gedichtbände "Gedichte vom südlichen Ende der Couch" und "Nicht mit sechzig, Honey". Die oft obszönen Texte über die einfachen und einsamen Existenzen am Rande Gesellschaft sorgen in den USA immer wieder für Skandale.

In den 1980er Jahren steigt Bukowski kurzzeitig als Drehbuchautor in die von ihm verhasste Filmbranche ein. Sein Skript zum Drama "Barfly", in dem er einmal mehr sein eigenes Leben zum Thema macht, wird 1987 von Barbet Schroeder mit Mickey Rourke als Hank Chinaski verfilmt. Seine Erfahrung in der (Alp)Traumfabrik zur Zeit der Dreharbeiten des hochgelobten Films thematisiert Bukowski scharfzüngig in seinem satirischen Roman "Hollywood".

2015 entsteht unter der Regie James Francos mit "Bukowski" ein Biopic über den 1994 verstorbenen Kultautor. In die Titelrolle ist Tim Blake Nelson ("Fantastic Four") geschlüpft. Im gleichen Jahr wird bekannt, dass Bukowskis Roman "Das Liebesleben der Hyäne" für die Leinwand adaptiert wird.

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