The Black Dahlia
Warner Bros.
The Black Dahlia

The Black Dahlia

Originaltitel
The Black Dahlia
Genre
Mystery, Thriller
Land /Jahr
Deutschland, USA 2006
 
120 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
06.10.2006 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Warner Bros
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
2,5 (2 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungNewsTrailerGalerienInterviewsFeatureDVDs
Los Angeles, 1947: Das Leben von Bucky Bleichert (Josh Hartnett) hätte so harmonisch verlaufen können: Ein gesicherter Job bei der L.A. Police, immer ein flotter Spruch auf den Lippen, jugendliches Feuer und dazu einen sportlichen Astralkörper. Doch als ihm sein Freund, Sparringpartner und Kollege Lee Blanchard (Aaron Eckhart) beim Boxen zwei Vorderzähne ausschlägt, scheint seine Glückssträhne beendet: Die beiden geraten in einen tödlichen Schusswechsel. Als ob die Beschäftigung mit diesem vermeidbaren Zwischenfall nicht schon genug wäre, finden sie am selben Tag auch noch die Leiche des Hollywoodstarlets Betty Ann Short (Mia Kirshner). Ihr Körper ist in zwei Hälften gespalten, die Körperorgane entfernt, der Mund bis hin zu den Ohren aufgeschlitzt, und vom Mörder fehlt jede Spur. Der Druck der Medien ist groß, doch Bleichert stößt auf immer neue Fragen: Liegt die Antwort vielleicht in einem schlüpfrigen Video, das sie Ermordete kurz vor ihrem Tod bei Lesbenspielchen zeigt? Ist das plötzliche Auftauchen der attraktiven Millionärstochter Madleine (Hilary Swank) reiner Zufall? Und warum dreht plötzlich nicht nur sein Partner durch, sondern auch dessen Freundin Kay (Scarlett Johansson)? Doch so aussichtslos die Klärung erscheint, bewahrheitet sich nach einem Katz- und Mausspiel durch die Welt der Intrigen, Korruption und Eifersüchteleien am Ende doch noch das eherne Gesetz des Morddezernats: Nichts bleibt begraben, alles kommt ans Licht...
Mit "The Black Dahlia" knüpft Kultregisseur Brian De Palma nahtlos an seine früheren Kriminalthriller "Die Unbestechlichen" und "Scarface" an, und inszeniert die Buchvorlage des Bestsellerautors James Ellroy ("L.A. Confidential") in bester Film-Noir-Manier mit viel Rauch, geschickten in Lichtbrechungen, brutalen Gewaltszenen und Kettenrauchenden Fieslingen, die auf dem besten Weg zur Hölle sind. Inspiriert von der wirklichen Ermordung einer B-Schauspielerin hat De Palma dabei die literarische Abhandlung auf die Schlüsselsequenzen reduziert und die Hintergründe der Tat mit einigen fiktionalen Strängen versehen, die trotz erheblicher Kürzungen harmonisch zusammenpassen. Im Zentrum der Geschichte um Niederträchtigkeit, geplatzte Träume und vermeintliche Sternchen steht dabei eine souveräne Leistung Josh Hartnetts, der sein Poster-Boy-Image nach anfänglichen Karriere-Entgleisungen ("Pearl Harbor", "The Faculty") nun lieber in ernsten Geschichten zum Tragen bringt. Das Konzept des hübschen Cops geht durchaus auf: Als einzig wahrhaftige Konstante führt er uns durch eine Welt der Lügen und Intrigen, fällt mit gestähltem Oberkörper über beinah alles Weibliche her - und wirkt dabei sogar in emotional aufrüttelnden Szenen halbwegs glaubhaft. Wäre also alles bestens, bliebe durch ein katastrophal gespieltes Ende nicht doch noch ein fader Beigeschmack: Bei der Auflösung der Mysteriums wird die theatrale Inszenierung der Story nämlich zum Negativbeispiel für überzogenes Schauspiel - und verkehrt das düstere Flair der Geschichte so zu einer lächerlichen Farce. Weniger wäre hier mal wieder mehr gewesen.
Johannes Bonke/Filmreporter.de
Videoclip: The Black Dahlia
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The Black Dahlia
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