Neid - 2004 | FILMREPORTER.de
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Neid

Medium: KINO_CH
OriginaltitelEnvy
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2004
Kinostart    28.10.2004 (Buena Vista International (Schweiz))
FSK & Länge ab 0 Jahren • 99 min.
RegieBarry Levinson
DarstellerJack Black, Rachel Weisz, Amy Poehler, Christopher Walken, Ariel Gade, Sam Lerner
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerGalerieDVDsbewerten

Alte Kalauer aus der Mottenkiste

Tim Dingman (Ben Stiller) und Nick Vanderpark (Jack Black) sind Freunde. Während der gutbürgerliche Tim ein verstaubter und geiziger Realist mit Seitenscheitel ist, träumt Nick fantasievoll von einem anderen Leben. Immer wieder tauchen aus seinem verschrobenen Gehirn skurrile Ideen auf, mit denen er reich werden will. Eines Tages ist es soweit: Nick erfindet ein Spray, das Hundekot auf der Straße verschwinden lässt. Das Geld für seinen "Vapoorizer" streicht Nick selber ein, denn Realist Tim will sich an der hirnrissigen Erfindung nicht beteiligen. Nick wird fast über Nacht zum Millionär. Der Neid beginnt zu sprießen, nicht nur beim weiterhin eher ärmlich lebenden Tim, sondern auch bei dessen Frau, die den plötzlichen Reichtum der Freunde nicht verkraften kann.
Neben einigen schrägen und wirklich lustigen Gags werden lediglich alte Kalauer aus der Mottenkiste hervorgezaubert. Natürlich kommt der Film ohne aufwendige Special Effects aus - bis auf das Zauberspray. Insgesamt wirkt der Streifen klein und fast schon spießig, was an sich schon einen Reiz haben könnte. Ein Hauch dessen weht durch das Kino, als die beiden Freunde müde morgens zur Arbeit fahren, dort den ganzen Tag in dunklen staubigen Büros einer Sandpapier-Fabrik abhängen und abends dann wieder in ihre kleinen Häuschen fahren. So viel Alltag ganz ohne Glamour tut gut auf der Leinwand. Insgesamt fehlt der Geschichte das Tempo, sie wirkt unausgegoren und ganz so, als hätte jemand eine gute Idee gehabt, die er zu schnell auf die Leinwand bringen wollte.

Dazu kommt der fast schon meditative Soundtrack, ein erzählerisches Lied in tiefer Brummel-Country-Stimme vorgetragen, das immer und immer wiederholt wird und in die Inszenierung eingreift. Die typische "Was-wäre-wenn"-Situation wird also zur Lektion, dass Reichtum und Ruhm genauso schnell wieder verschwinden, wie sie kommen. Und dass wahre Freundschaft ohnehin mehr wert ist als Geld.

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Bewertung
7,0
4,0 (Filmreporter)     
 (3 User)

Meinungen

Zum neidisch werden!

Wenn der nicht grade hellste beste Freund und Nachbar DIE Idee hat und saftig absahnt und man niemals dachte, dass es gehen würde...dann steht man mit leeren Händen da. Dann... mehr
13.10.2006 20:55 Uhr - adrienfan

Trailer: 

Neid

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