Das Meer in mir - 2004 | FILMREPORTER.de
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Das Meer in mir

Medium: KINO_CH
OriginaltitelMar adentro
GenreDrama
Land & Jahr Spanien/Frankreich/Italien 2004
Kinostart    10.03.2005 (Frenetic Films)
FSK & Länge 125 min.
RegieAlejandro Amenábar
DarstellerJavier Bardem, Belén Rueda, Lola Dueñas, Mabel Rivera, Celso Bugallo, Clara Segura
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Als Rechtsanwältin Julia (Belén Rueda) ihren Mandanten erstmals besucht, ist ihr klar, dass dieser Fall besonders schwer sein wird. Ramón Sampedro (Javier Bardem) war einst Matrose und Weltenbummler. Seit einem Badeunfall in seiner Jugend ist er vom Hals abwärts gelähmt und ans Bett gefesselt. Er lebt bei der Familie seines Bruders und wird von seiner Schwägerin Manuela (Mabel Rivera) liebevoll gepflegt. Seine absolute Abhängigkeit empfindet Ramón als entwürdigend, die fehlende körperliche Freiheit macht ihm zu schaffen. Er lässt keinen Zweifel an seinem Entschluss, freiwillig aus dem Leben scheiden zu wollen. Hierfür braucht er jedoch Helfer. Damit die nicht im Gefängnis landet, kämpft er mit Ausdauer fast verbissen gegen die spanische Justiz. Ramón ist die Durchsetzung des Rechts auf einen selbst bestimmten Tod sehr wichtig, ja existenziell. Die Entschlossenheit und die Sanftheit mit der der charismatische Mann seinem Schicksal begegnet zieht viele Menschen in seinen Bann. Sowohl die einfache Fabrikarbeiterin Rosa (Lola Dueñas) als auch seine Rechtsanwältin Julia verlieben sich in Ramón. Doch jeder, der ihm nahe steht wird mit dem gleichen, traurigen Dilemma konfrontiert: wie kann man Ramón zugleich lieben und seinen Wunsch mittragen?
Nach "Open Your Eyes" und "The Others" beschäftigt sich Regisseur Alejandro Amenábarin seinem neuen Werk "Mar adentro" erneut mit dem Tod. Diesmal hat er sich von einer wahren Begebenheiten, dem Leben und Sterben des Galiziers Ramón Sampedro inspirieren lassen. Er hat einige fiktive Figuren hinzugefügt und ein eigenes Drehbuch geschrieben. Ernsthafte filmische Auseinandersetzungen mit dem Tod sind problematisch und riskant. Der Facettenreichtum menschlicher Empfindungen im Angesicht des Todes und die Unmöglichkeit der Darstellung des Nichts sind nur zwei der hohen Hürden, vor denen ein solches Werk steht. Amenábar umgeht die Fallgruben indem er versucht, die filmische Aufmerksamkeit auf die Verhältnisse zwischen Ramón und seine engsten Begleiter zu fokussieren. Die Tabuisierung des Todes und die Angst vor dem Verlust werden so thematisiert ohne jedoch in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu geraten. Im Zentrum des Interesses stehen der Protagonist und seine engstes Umfeld. Dank einer großartigen Leistung vor allem von Javier Bardem ist Amenábars Versuch weitgehend gelungen. Die musikalische Untermalung führt zwar dazu, dass manche Szenen etwas ins kitschige Pathos abgleiten, insgesamt ist "Mar adentro" zu den sehenswertesten Filme des Filmjahres zu zählen.
Das Meer in mir

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8,0 (Filmreporter)     
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Meinungen

Abflug nur geträumt

Das nachhaltig beeindruckende an diesem Film über den Freitod des vom Hals abwärts Gelähmten Ramon (Javier Bardem) ist neben den großartigen Schauspielern das Drehbuch. Nach... mehr
26.04.2012 13:30 Uhr - 8martin

Meer in mir

Ein sehr sensibel gestalteter Fillm.Die Hauptsteller wirkten auf mich sehr authentisch und einfühlsam. Es kann eigentlich keine einhellige Meinung geben, da jeder Mensch anders... mehr
27.03.2005 16:46 Uhr - Anneline

Trailer: 

Das Meer in mir

Ramón Sampedro (Javier Bardem) kann nur noch seinen Kopf bewegen. Seit einem Badeunfall ist er vom Hals abwärts gelähmt. Seine Familie kümmert sich...  Clip starten
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