2 Tage New York - 2011 | FILMREPORTER.de
 
©Senator Film Verleih

2 Tage New York

Medium: Leih-DVD
Originaltitel2 Days in New York
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland/Frankreich/Belize 2011
Kinostart    17.05.2012 (Xenix Film)
RegieJulie Delpy
DarstellerChris Rock, Julie Delpy, Vincent Gallo, Kate Burton, Dylan Baker, Brady Smith
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Mittelprächtige Fortsetzung von "2 Tage in Paris"

Vor fünf Jahren besuchte die Französin Marion (Julie Delpy) mit ihrem damaligen Freund Paris. Statt die Stadt der Liebe kennen zu lernen, fand das Paar reines Chaos in Gestalt der Familie Marions.

Inzwischen lebt die Fotografin mit ihrem Sohn und ihrem neuen Freund Minus (Chris Rock) in New York. Die Harmonie der jungen Patchwork-Familie hält jedoch nicht lange. Denn Marions Vater (Albert Delpy), ihre neurotische Schwester Rose (Aleksia Landeau) und deren Freund Manu (Alexandre Nahon) haben sich aus Paris angekündigt. Die junge Frau weiß um die Gefahr, dass die Schrullen ihrer Familie das Verhältnis zu Mingus beschädigen könnten...
"2 Tage New York" ist die Fortsetzung von "2 Tage Paris", mit dem Julie Delpy 2007 gekonnt in Richard Linklaters Fußstapfen getreten war, ohne freilich das Niveau von dessen wunderbarem "Before Sunrise" zu erreichen. Das gilt in noch größerem Maße für die Fortsetzung "2 Tage New York". Dabei fängt der Film vielversprechend an. Vor allem gelingen Delpy am Angang in Woody Allen-Manier interessante Stadt-Ansichten, die von einer flotten und spielerischen Inszenierung zusammengehalten werden.

Die stimmungsvolle Kameraarbeit Lubomir Bakchevs sowie die musikalische Untermalung tun ihr Übriges für die atmosphärische Dichte der ersten Filmminuten. Leider verliert der Film im weiteren Verlauf viel von seinem anfänglichen Charme. Kaum ist die exzentrische Verwandtschaft der Fotografin eingeführt, ergeht sich das Drehbuch in einer Aneinanderreihung von Episoden, die das Aufeinanderprallen der gegensätzlichen Kulturen zum Thema haben.

Dabei ist der Umgang Delpys mit ihren Landsleuten nicht gerade zimperlich. Die Witze gehen ausnahmslos auf Kosten der Franzosen, während sich die Rolle des Amerikaners auf das emotionale Abfedern ihres obskuren Verhaltens beschränkt. Diese konzeptionelle Reduktion wäre hinnehmbar, wenn Delpys Angriffe auf den Kern der kulturellen Besonderheiten zielen würde. Stattdessen ist es fraglich, ob sie damit irgendwelchen Klischees gerecht wird oder ob es ihr in erster Linie auf Witz und dessen Wirkung ankam.
2 Tage New York

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Trailer: 

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Die französische Fotografin Marion (Julie Delpy) hat sich an der Seite ihres Freundes Mingus (Chris Rock) und ihres Sohnes...  Clip starten
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