Starbiographie: Unbeugsam: Tom Cruise | FILMREPORTER.de
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Tom Cruise in voller Action in "Mission: Impossible III".
Sunnyboy und Familienvater

Unbeugsam: Tom Cruise

Tom Cruise ist ein Sunnyboy. Der Hollywoodschauspieler sieht gut aus, hat Sexappeal und Selbstbewusstsein. In seinem Fach ist ihm keine Herausforderung zu groß. Für seinen Traumberuf ist er bereit alles zu geben. So lernt er für "Last Samurai" die Schwertfechtkunst Kendo und paukt altjapanische Vokabeln. Die Medien interessieren sich oft weniger für Cruise' darstellerische Leistungen als seine Beziehungskisten. Er ist und bleibt halt ein charmanter Herzensbrecher und daran wollen seine Fans teilhaben.
Von  Viola Wich/Filmreporter.de, 23. Juli 2007

Martialischer Familienfilm: "Krieg der Welten".

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Auch wenn man es heute kaum glauben mag, Tom Cruise musste sich seine Schauspielkarriere hart erarbeiten. Der Erfolg fällt ihm zu Anfang keineswegs in den Schoß. Seine spätere Popularität verdankt er seiner Ausdauer und Standfestigkeit. Thomas Cruise Mapother IV verlässt die Schule vorzeitig, um Schauspieler zu werden. Im Alter von 18 Jahren zieht der Sohn eines Elektrikers nach New York. Dort nimmt er Schauspielunterricht, den er sich durch Aushilfsjobs als Kellner finanziert.

Immer wieder besucht er Castings, immer wieder bekommt er eine Absage. Es scheint, dass seine Hoffnungen auf Fernseh- oder Filmengagements vergebens sind. Der etwas klein gewachsene Cruise sei angeblich nicht hübsch genug und seine Performance zu leidenschaftlich, bekommt er bei einem Casting vorgehalten. Der junge Mann lässt sich nicht unterkriegen. Er spricht so lange vor, bis er 1981 für eine Nebenrolle in dem Jugendfilm "Endlose Liebe" engagiert wird. Von da an kann ihn niemand mehr stoppen.

Tom Cruise schrieb mit "Top Gun" Kinogeschichte.

Tom Cruise schrieb mit "Top Gun" Kinogeschichte.

Die Zeiten haben sich für Cruise längst zum Besseren entwickelt. Seit Mitte der 1980er kann sich der Sunnyboy vor Rollenangeboten kaum mehr retten. So macht er 1986 mit "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" und im selben Jahr "Die Farbe des Geldes" gleich zwei Blockbuster. Bereits in jungen Jahren bekommt er auf dem Walk of Fame seinen eigenen Stern. Heute zählt der US-Darsteller zu den populärsten Filmstars und ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt. Weibliche Fans schwärmen vor allem für seine charmant-arrogante Art und die lässige Attraktivität des Hollywoodschauspielers. Das männliche Publikum hingegen schätzt Cruise für sein schauspielerisches Talent, das er am liebsten in die Verkörperung vielschichtiger Figuren investiert.

Auf einen bestimmten Typus will er sich dabei allerdings nicht festlegen lassen. So glänzt er 1988 in "Rain Man" als Bruder eines Autisten (Dustin Hoffman) und ein Jahr später in "Geboren am 4. Juli" als desillusioniertet Vietnamveteran. In den 1990ern gehört Cruise zu den bestbezahlten Schauspielern. Für seine Mitwirkung in "Mission: Impossible" (1996) und "Jerry Maguire" erhält er bereits Millionengagen.

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