Glass - 2019 | FILMREPORTER.de
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©The Walt Disney Company (Germany)

Glass

OriginaltitelGlass
GenreThriller
Land & Jahr USA 2019
FSK & Länge ab 16 Jahren • 124 min.
MediumDVD (Leihfassung)
AnbieterThe Walt Disney Company Home Entertainment Germany
Verleih ab23.05.2019
RegieM. Night Shyamalan
DarstellerJames McAvoy, Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Anya Taylor-Joy, Sarah Paulson, Spencer Treat Clark
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Unbreakable und Split werden in Glass fortgesetzt

Der an multipler Persönlichkeitsstörung leidende Kevin Wendell Crumb (James McAvoy) ist auf freiem Fuß und sehr gefährlich. Schon so manches Opfer hat der Psychopath auf dem Gewissen. David Dunn (Bruce Willis) will den Schurken mit allen Mitteln aufhalten. Die beiden geraten immer wieder heftig aneinander. Bald finden sie sich zusammen mit Elijah Price alias Mr. Glass (Samuel L. Jackson), dem mutmaßlichen Drahtzieher des Kampfes zwischen Superheld und Bösewicht, zwischen Gut und Böse in einer psychiatrischen Einrichtung wieder.
M. Night Shyamalans "Glass" vervollständigt den Kosmos, den die beiden Vorgänger "Unbreakable - Unzerbrechlich" und "Split" geschaffen haben. Eine Trilogie plant der Kultregisseur ursprünglich jedoch nicht. Die Hauptfigur in "Split" soll zunächst in "Unbreakable" einen Auftritt haben. Doch Shyamalan schmeißt die Figur aus der Handlung, um die geopferten Szenen schließlich als Grundlage für "Split" zu benutzen. Indem Shyamalan David Dunn (Bruce Willis) am Ende des Psycho-Thrillers kurz auftreten lässt, baut er eine Brücke zu "Unbreakable". Damit bereitet er auch den Weg für den dritten Teil. In "Glass" werden die losen Fäden jetzt zusammengeführt.

Leitet Shyamalan mit "Unbreakable" die postmoderne Phase des Superheldengenres ein, erreicht die Strömung mit "Glass" ihren vorläufigen Höhepunkt. Dazwischen erweitern auch Comicverfilmungen wie die "Deadpool"- und die "Kick-Ass"-Filme das Genre um eine Meta-Ebene. Der Superheld in den zum Teil parodistischen Filmen ist sich bewusst, Figur eines Comicuniversums zu sein oder zumindest im Sinne eines Helden aus einschlägigen Comicheften zu handeln.

Mit "Glass" setzt Shyamalan seine kreative Phase fort, nachdem er seine Karriere mit hoch budgetierten Flops wie "The Happening", "Die Legende von Aang 3D" und "After Earth" fast an die Wand gefahren hatte. Die Wende leitet der Filmemacher indischer Herkunft mit "The Visit" ein. Der Found-Footage-Horrorstreifen ist eine konzeptionelle und produktionstechnische Zäsur in der Karriere Shyamalans. Fortan dreht der Shyamalan Filme mit kleinem Geldbeutel, was ihn unabhängiger vom Renditedruck der großen Filmstudios und damit freier in seiner kreativen Entfaltung macht.

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