The Last Stand - 2013 | FILMREPORTER.de
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The Last Stand

OriginaltitelThe Last Stand
GenreThriller
Land & Jahr USA 2013
Kinostart    31.01.2013 (Splendid Entertainment)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 122 min.
RegieKim Ji-woon
DarstellerArnold Schwarzenegger, Rodrigo Santoro, Genesis Rodriguez, Forest Whitaker, Peter Stormare, Jaimie Alexander
Homepage http://www.thelaststandfilm.com
http://www.laststand-film.de
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Krachendes Comeback von Arnold Schwarzenegger

Nach einem mussglückten Einsatz hat Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) seinen Job beim Los Angeles Police Department an den Nagel gehängt, um als Sheriff in der kleinen Grenzstadt Sommerton Junction für Recht und Ordnung zu sorgen. Seine Fähigkeit als Gesetzeshüter sind gefragt, als der berüchtigte Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) aus bei einem Gefangenentransport flüchtet.

Mit einer schwer bewaffneten Gangstertruppe und einer Geisel als Pfand möchte Cortez die mexikanische Grenze überqueren. Vorher muss er allerdings durch Sommerton Junction und Owens ist wirklich nicht gewillt, den Verbrecher entkommen zu lassen. Doch damit nicht genug: Als binnen kürzester Zeit die geballte amerikanische Polizeimacht in Sommerton eintrifft, muss sich der Sheriff auch gegen das Vorurteil behaupten, dass der Fall für ihn und seine Kleinstadttruppe eine Nummer zu groß sei.
"The Last Stand" ist Arnold Schwarzeneggers erste Hauptrolle nach seiner 2011 abgeschlossenen politischen Laufbahn. 2010 hatte er noch während seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien einen Cameo-Auftritt in Sylvester Stallones Actionhit "The Expendables". Zwei Jahre später wurde seine Rolle in der Fortsetzung "The Expendables 2" ausgebaut. Heute ist die Actionikone der 1980er und 1990er Jahre wieder dick im Geschäft. Schwarzenegger ist auch an der Seite von Stallone, seines einstigen Rivalen um die Gunst der Actionfans, in Mikael Håfström Actionthriller "The Tomb" zu sehen. Auch mit "Ten" von David Ayer zeigt er seine Verbundenheit zum Actionfilm.

Mit "The Last Stand" macht Schwarzenegger weiter, wo er mit "The 6th Day", "Collateral Damage" und "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" einst dem Filmgeschäft den Rücken kehrte. Nur wollten ihn zuletzt immer weniger Zuschauer im Kino sehen. Abgesehen von "Terminator 3" fanden alle Filme nach "True Lies - Wahre Lügen" immer weniger Publikum. Die Stunden des Actionkinos alter Schule, die Schwarzenegger mit Werken wie "Der Terminator", "Predator" und "Red Heat" maßgeblich prägte, schienen gezählt. Als Anpassung an eine hochkomplizierte, zunehmend globalisierte Welt sind nun die Vernetzung des Actionhelden innerhalb eines unüberschaubaren technischen Apparats und inszenatorisch die Computergenerierung des Actionelements die neuen Maßeinheiten des Genres. Der physisch potente Held, der es allein mit Muskelkraft und unter Waffeneinsatz mit seiner Gegnerschaft aufnimmt, hat darin immer weniger Berechtigung. Allenfalls in der Ironisierung seiner Ikonographie oder im Gewand eines Retro-Looks findet dieses Kino gelegentlich seinen Weg zur Leinwand ("The Expendables"). Insofern darf man gespannt sein, ob Schwarzenegger mit seinem Comeback der Anschluss an seine frühere Glanzzeit gelingt.
The Last Stand

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The Last Stand

Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) sorgt als Sheriff einer Kleinstadt nahe der mexikanischen Grenze für Recht und Ordnung.   Clip starten
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