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Disconnect

Originaltitel
Disconnect
Genre
Thriller
 
USA 2012
 
115 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
30.01.2014 ( D | CH | A ) bei Weltkino Filmverleih
 
 
Regie
Henry Alex Rubin
Darsteller
Nicholas Zakotiria, Jason Bateman, Adalberto Bermudez, Deidre Daly, Darlene Troiano, Mark Zupan
Homepage
http://www.disconnectthemovie.com http://www.disconnect.weltkino.de
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,0 (1 User)
6,0 (Filmreporter)
Disconnect (Kino) 2012Weltkino Filmverleih
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieKritikDVDsbewerten

Ensemble-Drama über das Phänomen Internet

Im Mittelpunkt des Episodendramas stehen mehrere Charaktere, deren Schicksale Regisseur Henry Alex Rubin in einer episodenhaften Erzählung miteinander verschachtelt. Da ist zum Beispiel Journalistin Nina Dunham (Andrea Riseborough), die bei einem Pornochat einen minderjährigen Jugendlichen (Max Thieriot) kennenlernt und eine große Enthüllungsstory wittert. Eines Tages steht der Junge vor ihrer Tür.

Ein Konflikt ganz anderer Art brodelt in der Familie von Rich Boyd (Jason Bateman) und seiner Frau Lydia (Hope Davis). Die beiden sind so sehr in ihren eigenen Problemen vertieft, dass ihnen die Sorgen ihres pubertierenden Sohnes Ben (Jonah Bobo) entgehen. Von seinen Schülern im Internet gemobbt, trifft der Junge eines Tages eine radikale Entscheidung.

Das Internet bildet auch im Leben von Derek Hull (Alexander Skarsgård) und Cindy (Paula Patton) den Dreh- und Angelpunkt. Seit dem Tod ihres Babys sucht sie Hilfe in diversen Chatforen, während er seinen Schmerz beim Online- Poker zu betäuben versucht. Ex-Polizist Mike Dixon (Frank Grillo) lebt allein mit seinem Sohn. Obwohl Mike bei der Polizei Spezialist für Internetkriminalität war, entgeht ihm, dass sein Sohn Mitschüler Ben im Netz rücksichtslos terrorisiert.


Dokumentarfilmer Henry Alex Rubin widmet sich in "Disconnect" dem Phänomen Internet und den Auswirkungen, die das virtuelle Netz auf seine Nutzer hat. Er deklariert das Internet als Projektionsfläche für Emotionen, Triebe und Wirklichkeitskompensation sowie als Plattform für Verbrechen aller Art.

Für seinen ersten Spielfilm gewann Rubin, der für seine Dokumentation "Murderball" eine Oscar-Nominierung erhielt, namhafte Schauspieler. Aus dem illustren Schauspieler-Ensemble ragen vor allem Andrea Riseborough und Alexander Skarsgård hervor, die zu den engagiertesten Schauspielern des Gegenwartkinos gehören.

Die Engländerin Riseborough ist 2013 an der Seite von Tom Cruise in der Hollywood-Produktion "Oblivion" und dem düsteren Thriller "Shadow Dancer" zu sehen. Ein breites Rollen-Repertoire deckt auch der Schwede Skarsgård ab. Nach seinem internationalen Durchbruch mit der Serie "True Blood" spielt er in so unterschiedlichen Filmen wie der Brettspiel-Verfilmung "Battleship", dem unabhängig produzierten Wirtschafts-Thriller "The East" und Lars von Triers Weltuntergangsdrama "Melancholia" mit.
Max Thieriot in "Disconnect"
Max Thieriot, Disconnect (Szene) 2012
Im Zentrum des Episodendramas "Disconnect" stehen mehrere Familien, deren Leben maßgeblich vom Internet bestimmt wird. Regisseur Henry Alex Rubin spannt einen Erzählbogen von...  Clip starten
Mit dem prominent besetzten Ensemble-Drama "Disconnect" widmet sich Dokumentarfilmer Henry Alex Rubin dem Internet und dessen Auswirkungen auf den Einzelnen.
Max
Kritik mit Henry Alex Rubin: Henry Alex Rubins "Disconnect"
In vier miteinander verwobenen Geschichten thematisiert Regisseur Henry Alex Rubin in "Disconnect" die negative Auswirkungen, die...
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