News: Festivalticker
Berlinale
Berlinale 2004 Poster
Teufelsaustreibung und Balkankrieg: Berlinale 2006
Das Programm steht!
Die ersten Wettbewerbsbeiträge für die Berlinale stehen fest. Für Deutschland geht Oskar Roehler mit seiner Adaptation von Michel Houellebecqs "Elementarteilchen" an den Start. In seiner Sinnsuche zweier Brüder versammelt er zahlreiche namhafte Stars wie Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Franka Potente und Corinna Harfouch. Außerdem ist Hans-Christian Schmid mit "Requiem" vertreten. Letzterer nimmt eine Teufelsaustreibung in der Bundesrepublik der 70er Jahre zum Anlass für eine Studie von Menschen, die sich am Rande ihrer rationalen Fähigkeiten in den Mystizismus flüchten.
22. Dez 2005: Das Schicksal eines Vergewaltigungsopfers in den Nachwehen des Balkankriegs erzählt die bosnische Regisseurin Jasmila Žbanic in ihrem Spielfilmdebüt "Grbavica". Wie das Pressebüro der Berlinale am 20. Dezember 2005 mitteilt, wird Heath Ledger im australischen Beitrag "Candy" von Neil Armfield zu sehen sein, der in Berlin seine Weltpremiere feiert. Regisseur Marc Evans hingegen lässt in "Snow Cake" ein Unfallopfer (Alan Rickman) mit einer autistischen Frau (Sigourney Weaver) zusammentreffen.

Natürlich dürfen auch Starbesetzte US-amerikanische Beiträge nicht fehlen. Terrence Malicks neues Werk "The New World" mit Colin Farrell wird außer Konkurrenz gezeigt. Ebenso Stephen Gaghans Politthriller "Syriana", bei dem George Clooney als Produzent und Hauptdarsteller agiert. Aus Asien wird zudem Chen Kaiges farbenprächtiges Martial-Arts-Abenteuer "Mo gik" (Wu ji /The Promise) außer Konkurrenz laufen. Die Liebesgeschichte einer Prinzessin zu mehreren Männern gilt als teuerster chinesischer Film aller Zeiten. Schließlich wird der Psychothriller "Invisible Waves" des thailändischen Regisseurs Pen-Ek Ratanaruang in Berlin Weltpremiere feiern. Soweit ein kleiner Vorgeschmack auf das facettenreiche Festivalprogramm der Berlinale. Die Filmreporter werden Sie weiter auf dem Laufenden halten
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2021