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Wo ist Fred?

OriginaltitelWo ist Fred?
GenreKomödie, Romanze
Land & Jahr Deutschland 2006
FSK & Länge ab 12 Jahren • 107 min.
KinoDeutschland
AnbieterSenator Film Verleih
Kinostart16.11.2006
RegieAnno Saul
DarstellerTobias Kasimirowicz, Kurt Krömer, Judith Kernke, Jessica McIntyre, Ursela Monn, Michael Hanemann
Homepage http://www.woistfred-film.de/woistfre...
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieInterviewDVDsbewerten

Vorarbeiter Fred (Til Schweiger) ist verliebt in Mara (Anja Kling). Um sich seiner Zuneigung zu vergewissern, fordert sie einen Liebesbeweis. Fred soll ihrem verzogenen Sohn Linus (Ramon Julia König) den signierten Basketball von Alba Berlin-Starspieler Mercurio Müller besorgen. Dieser hat die Angewohnheit den Ball nach jedem Punkterekord in den abgetrennten Behindertenbereich der Sporthalle zu werfen. Fred täuscht eine Behinderung vor und rollt mit Hilfe seines Freundes Alex (Jürgen Vogel) beim nächsten Spiel in einem Rollstuhl auf die Behindertentribüne. Dort trifft er mit Ronnie (Christoph Maria Herbst) auf den größten lebenden Mercurio Müller-Fan aller Zeiten. Ronnies sehnlichster Wunsch ist es den signierten Ball seines Idols endlich zu fangen. Mit einer List gelingt es Fred den Konkurrenten zu täuschen und das Objekt der Begierde zu ergattern. Damit erregt er jedoch die Aufmerksamkeit der Studentin Denise (Alexandra Maria Lara), die einen Werbefilm über den behindertenfreundlichen Basketballverein dreht. Auch Ronnie gibt noch nicht auf. Er wittert Verrat.
Gesellschaftliche Minderheiten der ironischen Lächerlichkeit auszuliefern ist für sich genommen noch kein Indikator für deren Akzeptanz in unserer Mitte. Regisseur Anno Saul eifert amerikanischen Vorbildern, wie "Verrückt nach Mary", nach, indem er versucht mit Klischees zu spielen um ihnen so die deutsche Schwere zu nehmen. Die Darstellung ist maßlos überzogen und aufgedreht. Dies sind durchaus legitime Stilmittel, wenn man damit umzugehen weiß. Ähnlich wie in "Kebab Connection" beweist Saul auf diesem Gebiet seinen Wissensnotstand. Der wenig originelle Plot ist vorhersehbar wie eine verstaubte Verwechslungsklamotte mit Peter Alexander ("Salem Aleikum") und Gunther Philipp ("Das haut hin") aus der Nachkriegszeit. Selbst Christoph Maria Herbst ("Der Fischer und seine Frau") - der einzige ausgewiesene Komödiant in der Besetzung - kann die alberne Geschichte nicht retten. Die weiteren Protagonisten wirken fehl am Platz, weil sich ihr komödiantisches Talent in überschaubaren Grenzen bewegt. "Wo ist Fred?" ist ein weiterer Irrtum in der deutschen Humorbrachlandschaft.

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Bewertung
9,0
2,0 (Filmreporter)     
 (4 User)

Meinungen

Wer mal wieder lachen will!
Die erste Stunde ist echt zum kaputt lachen, ich finds zwar bisschen traurig das sie die behinderten so verarschen (also Fred und seine Freunde) aber am ende hat sich Fred ja... mehr
31.08.2007 12:11 Uhr - Coolleonie
voll luschtisch....
der film ist einfach der hammer!!!! mehr möchte ich nicht schreiben, selber angucken!!!! *lol*
04.12.2006 19:08 Uhr - kitty1901
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